„Ich bin sehr enttäuscht, welche Rückschritte die Benutzerfreundlichkeit von Windows gemacht hat …“
schrieb einst Microsoft-Gründer Bill Gates in einer E-Mail. Da lag offenbar etwas im Argen. Aber sicher nur ein Einzelfall… Doch dann las ich dies:
Konfrontiert mit dieser E-Mail soll Gates gelacht und dann gesagt haben: „Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht so eine E-Mail schreibe. Das ist mein Job.“
Es ist sein Job, sich über seine eigene Software aufzuregen? Na, jetzt weiss ich auch, wieso er nicht mehr bei MSFT arbeiten will – er braucht ganz viel Zeit, um solche E-Mails zu schreiben, seit dem Vista auf dem Markt ist…
Gut, gibt es den Leoparden von Apple!
Offiziell heisst die neue Partei im Kanton Bern „Bürgerlich-demokratische Partei“.
Wie wäre es aber mit dieser Auslegung: „Berner Dissidenten Partei“?
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Der Deutsche Bundespräsident ist das Beste, was die Deutsche Politik in den letzten Jahren hervorgerufen hat. In seiner „Berliner Rede 2008“ bricht er eine Lanze für Reformen und Modernisierung der Landes, niedrige Steuern und eine Agenda 2020. Die Rede ist es wert, gelesen zu werden! Die Kurzfassung gibt es bei Spiegel Online.
Heute stand ich am Bahnhof Basel. In der Nähe stand ein „Surprise-Verkäufer“, also einer jener Personen, die sich mit dem Verkauf der „Arbeitslosenzeitung“ bzw. dem „Strassenmagazin“ einen kleinen finanziellen Zustupf verdienen. Vom Verkaufspreis (5 Franken) geht die Hälfte an den Verkäufer.
Eine Mutter stand mit ihrem etwa 5-jährigen Sohn in der Nähe. Der kleine wollte wissen, wieso der Mann da ständig „Surprise“ rief. Die Mutter: „Weisst du, das ist eine Zeitung zum Verkaufen„.
Interessante Definition. Die gute Mutter „ernährt“ wohl ihren Geist mit Gratiszeitungen. Und gleichzeitig macht sie klar, dass die bezahlten Zeitungen sich offenbar zu einem Nischendasein verändert.
Aus Blick Online:
EU-Verträge, die dem Volk vorgelegt werden, scheitern mit hoher Wahrscheinlichkeit. Europa-Politiker Cohn-Bendit plädiert dafür, EU-Verträge nicht vom Volk, sondern vom Parlament absegnen zu lassen. «Verantwortlich für die Verträge sind nicht die Beamten, sondern die Regierungen.» Europa-Kenner Jacques Pilet doppelt nach: «Ich hoffe, dass der Schock auch viele Politiker weckt, die nicht mutig und tüchtig genug gekämpft haben.»
Aha… Wer kämpft hier gegen wen? Parlament, Regierung und Bürokraten gegen das Volk?
Was will der Vertrag? „Die Volksrechte werden aufgewertet“: Mit einer Million Unterschriften können Bürgerinitiativen künftig die EU-Kommission auffordern, Gesetzesvorschläge zu machen.
„Vorschläge zu machen“! Ob sie dann auch umgesetzt werden müssen, steht nicht geschrieben..
Wie blind muss man sein, wenn man den Revolutionsführer Che Guevara mit Statuen huldigt, so wie es die Argentinier tun? Man stelle sich vor: Diese Leute nehmen einen Versager als Vorbild! Wohin diese sozialistische Revolution geführt hat, sieht man in Kuba doch deutlich…
Die Sozialisten möchte ich fragen, welches Land sie als gutes Beispiel anführen, in dem der Sozialismus zu mehr Wohlstand und Gerechtigkeit geführt hat? Die Sowjetunion? Die DDR? Kuba? Ah, China. Ja klar. China ist da sicher eine Ausnahme, die jedoch nicht mit Mao ihren Anfang nahm, sondern dem pragmatischen Deng Xiaoping.
Der Spruch von Che müste man also etwas anpassen: Nicht: „socialismo o muerte“ sondern „socialismo essa muerte“!
Ja, Europa ist wirklich grunddemokratisch. Gerade mal einer (1!) von 27 Staaten legt den neuen EU-Vertrag seinem Volk vor. Alle anderen Staaten lassen diesen Vertrag lediglich in den Parlamenten „durchwinken“. OK, Parlamente sind ja vom Volk gewählt. Aber vertreten diese Magistraten auch wirklich die Interessen des Volkes? Oder benutzen sie die Wahl als Legitimation für ihre eigenen Machenschaften? Alleine diese Frage würde den heutigen Blog sprengen.
Es geht mehr um die Absicht der Parlamente, WIESO sie den neuen Vertrag (der ja ggü dem letzten viel besser ist… hoffentlich) nicht dem Volk vorlegen wollen. Haben sie Angst vor dem eigenen Volk? Könnte der Vertrag dem Volk nicht dienen, jedoch den Parlamentariern und Beamten? Was steht auf dem Spiel? Gewiss: Barosso wäre irgend ein unbedeutender lokaler Politiker in Portugal, vielleicht auch mal Ministerpräsident der nach einer Amtsperiode abgewählt werden könnte, aber sicher nicht der wichtigste Politiker von Europa!
Beim ersten Versuch haben Frankreich und die Niederlande den Vertrag abgeschmettert. Europa durchlief eine Krise. Man musste neu verhandeln und hat den Vertrag etwas vernebelt.
Und nun also Irland! Ein NEIN von der Insel, die ja als europafreundlich gilt, schüttelt die EU durch. Doch so einfach lässt man sich die neuen Vorteile (für die Bürokraten) nicht vermiesen. Die Reaktionen sind denn auch alles andere als demokratisch:
„Irische Regierung erwägt zweites Referendum“
„Ein französischer Spitzenpolitiker verlangt eine zweite Abstimmung“
Quelle: Spiegel Online
Da lobe ich mir die Worte des französischen Präsidenten Sarkozy: „Das irische Volk hat gesprochen, das müssen wir akzeptieren.“
Was passiert nun? Entweder man lässt die Iren einfach schmoren oder aussteigen, man lässt sie so oft darüber abstimmen, bis sie JA sagen, man lernt endlich aus den Niederlagen und unterbreitet allen Nationen einen neuen Vertrag oder man blässt die ganze Übung ab und lässt die Länder endlich wieder selbständig entscheiden und regulieren. Wettbewerb unter den Ländern soll herrschen.
Wenn dies nicht passieren sollte, dann könnte sich das Volk durchaus plötzlich gegenüber den herrschenden Kreisen auflehnen. Das hat es in der Geschichte der Menschheit noch immer gegeben. Ob das dann so friedlich abläuft, wie es in den Gesetzen vorgesehen ist, wage ich zu bezweifeln.
Wie überschwänglich waren doch die Prognosen. „Wir werden Europameister!“ wusste schon der Sportminister (als ob er es ihnen befohlen hätte). Man sah uns schon im Finale gegen Deutschland (wo wir die Überraschungsfinalisten vom Platz gefegt hätten). Offenbar wusste die Seele des Volkes sehr genau, wie es um „unsere“ Jungs steht. Ein jeder der wusste dass das Runde ins Eckige muss spielte sich zum Fussballexperten auf und schmetterte Namen von Nationalspielern dem Gegenüber an den Kopf. Man machte – trotz offensichtlicher Chancenlosigkeit und vernichtender Statistik – auf überschwänglichen Optimismus. Vernunft, wo bleibst du? Selbst unser Parlament nimmt sich für den Match frei – als ob die Landesverteidigung auf dem Spiel steht und man die „Soldaten“ auf dem grünen Feld anfeuern muss. Wann bekommen wohl all jene wieder einmal Applaus, die tagtäglich wirklich etwas für das Vaterland tun – und das ohne dicke Abfindung?
Obendrauf gehört die kritiklose Verehrung eines Schweizer Trainers namens „Köbi“ (fast so schön wie „Berti“, „Rudi“ und „Klinsi“). Da müssten doch die Glocken klingeln: Auch den Deutschen brachten „Berti“, „Rudi“ und „Klinsi“ kein Glück. Da braucht es andere Kaliber. Köbi, der Alpöhi aus Zürich, soll Format haben und ein Winner-Typ sein… Aber wo bleibt die gesunde Aggression, wie es ein Christian Gross oder Jogi (!) Löw hat? Fehlanzeige. Da freue ich mich, wenn der Neue das Zepter übernimmt. Die Jungs werden sicher kräftig durchgeschüttelt… Jaja, mit dem Drill-Sergeant Hitzfeld ists fertig mit dem Schmusekurs!
Das Grossmachtsdenken der Schweizer zeigt sich einmal mehr. Statt sich auf die Nische zu beschränken, will man bei den ganz grossen Fussballnationen mitspielen. C’mon zum 1.
Politisch wird das Multikulti-Team als Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit im Team vermarktet – und fällt grandios durch. Gesunde Aggressivität wäre auch im Team gefragt. Stattdessen bekommt die Schweiz den kollektiven Heulkrampf, weil sich der Frei verletzt hat und nun nicht mehr spielen kann. Beni National hat es schön gesagt: „Die Schweizer sind zu lieb, sie warten bis auch der 11. Spieler der Türken wieder auf dem Platz ist. Die Türken würden nicht lange rumfackeln und den Vorteil ausnützen.“ Überrascht? C’mon zum 2.
Für die Euro08 (also die „EM“) musste sich das Team nicht qualifizieren. Es reichte, dass man im Verbund mit Oesterreich ein paar Fussballbonzen der UEFA „überzeugen“ konnte… Sprich: wir sind völlig unberechtigt zur Finalteilnahme gekommen (wie die Oesterreicher). Wie gingen denn die Vorbereitungsspiele aus? Alle gewonnen? Nein. Und dann erwarten wir, dass unsere Mannschaft plötzlich gewinnt? C’mon zm 3.
Liebe Schweizer, willkommen zurück auf dem Boden der Realität! Sobald sich der Pulverdampf gelegt hat, lohnt es sich, die Einschätzungen unserer Promis und v.a. der Politiker etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer war denn da so überdurchschnittlich optimistisch? Wer hat da was gesagt? Man schaue doch mal den letzten SonnTalk von TeleZüri an und mache sich selbst ein Bild. Und dann überlege man sich, ob diese Politiker wohl auch einen so realistischen Blick in der Politik an den Tag legen…
Ah ja: Mein vollkommen unqualifizierter Tipp für den Titel des Europameisters: Die Niederlande – ihr Spiel hat mich überzeugt. Ausserdem meine Favoriten: Deutschland, Portugal & Argentinien…
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Da bin ich ja erschrocken, als ich Steve Jobs gesehen habe. Mir scheint da hat er seinen Krebs doch noch nicht ganz ausgestanden. Gesund sieht er mir jedenfalls nicht aus. Ausserdem war das nun schon der zweite Event, an dem er nicht die volle Redezeit für sich beansprucht hat…
Mageres iPhone
Genauso mager kommt mir das „iPhone 3G“ vor. Ausser einem etwas schnelleren Download, einem günstigeren Preis und einer Plastik-Schale bietet das neue Wunderding nicht wirklich viel Neues. Damit scheint es Apple eindeutig auf die breite Masse abgesehen zu haben.
Gleichzeitig werkelt er an Business-Features mit der neuen Software, MS Exchange-Anbindung, Push-E-Mail/Kontakt/Kalender und solchen Dingen.
Doch passen die beiden Dinge zusammen? NEIN!
Geschäftsleute kaufen sich auch ein teureres Spielzeug oder erhalten es von ihrer Firma gratis zum Firmenauto dazu. Retail-Kunden brauchen diese Dinge kaum, wollen lieber Fotos schiessen und Musik hören (das iPhone ist ja noch immer auch ein iPod).
Apple bewegt sich seit längerem in Richtung Aluminium-Verpackung (zuerst bei den MacBookPros, dann den iMacs und zulegt auch beim iPhone 1.0). Die Abkehr davon und die Zuwendung hin zurück zum Plastik unterstützt meine Annahme von der zweigleisigen Strategie.
iPhone in der Schweiz
Wie war das noch gleich? Swisscom und Orange wollen das iPhone in der Schweiz verkaufen. In der offiziellen Medienmitteilung fand sich aber nichts, was auf Orange hindeutete. Ein Versehen? Und was kostet denn das Teil nun offiziell in der Schweiz? Auch dazu gibt es noch keine News…
Fazit
Obschon es mir schon lange unter den Nägeln brennt, ich weiss beim besten Willen nicht, ob ich nun DIESES iPhone 2.0 kaufen will. Es fehlt mir noch immer etwas an Revolution. Wobei: Für 200 Franken (plus 2-Jahres-Abo für monatlich x Franken) ist es eine Überlegung wert.