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Dieser Artikel bringt es auf den Punkt (sehr lesenswert!):
But now Switzerland is up against even worse odds. Switzerland has long been a haven for people with money. And life is getting tougher for the rich…as well as for those who defend them. [...]
And now you see why Switzerland is “at war” with the world. Almost all the world’s governments are running large deficits; all are squeezing the rich. Switzerland is the place “rich” people turn to when they want to protect their money from greedy politicians. [...]
Thus did Switzerland develop its banking industry – to help protect people from their own governments. And thus do people turn to the Swiss once again, as they see their own governments sharpening their knives and tightening their borders.
Quelle: LewRockwell.com
Ich mag mich noch sehr gut erinnern, als man mich vor bald 10 Jahren fragte, wer denn die Schweiz angreifen wolle: „Etwa die USA? HAHAHA!“ Ich antwortete damals: „Ja, wieso nicht?“
Heute habe ich zu einem Teil Recht bekommen. Wir stecken in einem Wirtschaftskrieg und die Frontlinie wurde sichtbar:
Kreditoren vs. Debitoren.
Schuldner vs. Geldgeber.
Ausbeutung vs. Freiheit.
Damit das nochmals klar wird: Wir verteidigen hier die Rechte der Menschen vor der Ausbeutung der politischen Kaste, die es ihrerseits verpennt hat, die Ausgaben im Zaun zu halten bzw. unrealistische Versprechungen abgegeben hat.
Die erste Verteidigungslinie (politische Ebene) scheint nicht von wehrbereiten Männern und Frauen gesäumt zu sein. Und so müssen wir leider annehmen, dass eines Tages wieder die Soldaten die Schotten dicht machen müssen – leider.
Zum Schluss noch eine kurze Legende, die vermutlich nicht mehr ganz so stimmt – leider:
During WWII, the Germans considered invading Switzerland. According to legend, a top German general met with Switzerland’s top military man on the border.
“We have twice as many men on the border as you do,” said the German. “What would you do if we launched an attack?”
“The answer is very obvious,” replied the Swiss general. “I would tell each of my men to shoot twice.”
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Wie geht doch schon wieder ein bekanntes Volkslied, welches auch gerne von Studentenverbindungen gesungen wird?
Gold und Silber lieb’ ich sehr,
kann’s auch gut gebrauchen,
hätt’ ich doch ein ganzes Meer,
mich hinein zu tauchen;
’s braucht nicht grad geprägt zu sein,
hab’s auch so ganz gerne,
sei’s des Mondes Silberschein,
sei’s das Gold der Sterne.
Einmal mehr sind mir die aktuellen Zahlen des „World Gold Council“ ins Auge gestochen: Die Nachfrage nach Gold kletterte innert Jahresfrist 38%. Den Löwenanteil des Wachstums machen die Gold-ETFs und die Käufe von Goldbarren und -münzen aus (+248%). Besonders aktive Käufer kamen aus Deutschland (+400%), der Schweiz (+437%) und aus den USA (+216%). Der kleine Mann scheint mir gar nicht mal so dumm zu sein. Er sorgt vor und wartet nicht ab, bis die Bank ihm etwas empfiehlt…
Bezüglich Silber gibt es anzumerken, dass offenbar die spekulativen Positionen abgenommen haben (Quelle: Finanz und Wirtschaft, 23. Mai 2009, Seite 37), was für weniger verzerrte Preisen gut ist. Der Anstieg des Silberpreises ist also fundamental bedingt. Keine schlechte Ausgangslage, um Silber in den nächsten Monaten gestaffelt zu kaufen.
Da werden sich einige an das alte Lied erinnert haben – allerdings begnügen Sie sich nicht mit dem Glanz des Mondes oder der Sterne…
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Einer der wenigen Ökonomen, der die Dinge korrekt erfasst und mit seinem Case-Shiller-Index weltweite Bekanntheit erlangt hat, ist Robert Shiller. Aus einer aktuellen Präsentation ist mit eine Folie ins Auge gestochen: Jene, der Gründe, wieso viele Menschen die Finanzkrise nicht gesehen haben:

Lesen Sie die Folien mit einem anderen Titel, z.B. „Why Did We not See World War III Coming? Klingelts?
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Während alle europäischen Mainstream-Media-Augen gegen Westen schauen und den langsamen, aber sich verschnellernden Zusammenbruch der USA mitverfolgen, tut sich im Osten eine neue Front auf. Europa gerät in einen wirtschaftlichen Zwei-Fronten-Krieg!
Zweifellos ist die Aufmerksamkeit der USA gewiss: Mit Barack Obama ist ein Strahlemann am Ruder, der allen das Blaue vom Himmel verspricht und wie ein Messias verehrt wird. Dennoch sollten sich die Boulevard-Massen-Medien etwas davon lösen und ihren Blick nach Osten richten. Hier braut sich eine Katastrophe zusammen!
Finanziert durch billiges Geld wurde in Osteuropa so mancher Kredit (1.5 Bio) vergeben, den man nicht hätte vergeben dürfen. Nun fällt das Bankensystem zusammen und die Bürger werden wütend. Als Beispiel soll ein Artikel von heute aus der Times dienen: „East Europe in turmoil as economies totter„
This year some $400 billion (£280 billion) is due for repayment by the east Europeans, equal to 33% of the region’s GDP. The spectre is of a cascade of defaults leading to a collapse of the eurozone and mass protests across Europe by enraged citizens.
[...]
“The problem is severe and the situation unstable. Resentment is growing because people are beginning to understand what is happening,” said Ivars Ijabs, professor of political science at Latvia University.
“Financial support from the EU must go together with political solidarity from the West, showing it cares about democracy. The weak democracies are vulnerable to populist movements and some kind of authoritarian solution to the crisis. The EU has to demonstrate that it is a collection of democratic states.”
Nicht sehr optimistisch ist man auch in der BBC-Sendung „Max Keiser’s Oracle“: „If eastern Europe falls, the world is next„
Darin wird erwähnt, dass Österreich alleine Kredite in der Höhe von 70% des eigenen BIP an Osteuropa ausgeliehen hat…
In dieses ganze Bild passt auch ein Artikel aus dem brittischen ‘Telegraph’: „Vladimir Putin faces rising anger from within Russian army„
A growing number of disgruntled servicemen, including senior officers, are making contact with Russian opposition groups for the first time since he came to power in 2000.
Wahrlich, da braut sich ein grosses Unwetter zusammen… Und wir öffnen unsere Grenzen diesen Ländern – echt super…
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Die US-Geheimdienste halten die globale Wirtschaftskrise gegenwärtig für die größte Gefährdung der Sicherheit ihres Landes. Sollte die Krise noch „ein bis zwei Jahre“ anhalten, wäre in einigen Ländern die politische Ordnung gefährdet, heißt es in dem am Donnerstag vom neuen US-Geheimdienstkoordinator Dennis Blair vorgelegten Jahresbericht an den Kongress in Washington. Diese Gefahr der Instabilität bestehe vor allem in Ländern der früheren Sowjetunion, Afrikas und Lateinamerikas, die nicht ausreichend für die Bewältigung der Krise gerüstet seien.
Quelle: Spiegel Online
Darf ich noch ein Land anfügen, welches nicht „ausreichend für die Bewältigung der Krise gerüstet“ ist? Ja?
Die USA.
Uns wissen Sie wieso? Weil die guten Amis nicht sehen, wie tief sie bereits in der Kacke stecken! Alle hoffen auf das Wunder von Obama und seinen neuen Mannen, auf Ben Bernanke mit seiner Notenpresse und den vielen Analysten, von denen so viele falsch lagen in den letzten Jahren. Alle sind sie blind – völlig blind! Keiner von diesen hochbezahlten money-guys hat das Desaster vorausgesehen, aber JETZT wissen sie, wie man da raus kommt…
Die Lösung eines Problems beginnt mit der korrekten Problemerfassung – bei den Amis fehlt sie. Goodbye America!
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Während sich die Medien wie üblich auf die Rede von Christoph Blocher anlässlich der Albisgüetli-Tagung stürzen, dann aber doch meist nur Nebensätze publizieren, ging die hervorragende Grundsatzrede von Ueli Maurer völlig unter („Maurer redete über Sicherheit.“ NZZ Online; „Er beschränkte sich auf einige Müsterchen aus dem Bundesrat und erste Erläuterungen zu seinen Zielen als Wehrminister.“ Tages-Anzeiger).
Als Offizier dieser Armee bin ich hoch erfreut über die Ansprache von Bundesrat Ueli Maurer. Endlich werden grundsätzliche Fragen gestellt und Aktivitäten daran gemessen. Dem Zeitgeist als Sicherheitspolitischerratgeber wird klar die Rote Karte gezeigt.
Das Interesse an unbedeutenden Details entspricht dem Zeitgeist. Leichte Kost ist „in“. Oberflächlichkeit ist Trumpf, gerade auch in der Politik. Grundsätze werden ignoriert und Prinzipien belächelt. Begeisterung zählt mehr als Abwägen. Visionen zählen mehr als solide Abklärungen. Die Politik nimmt sich Einzelfällen an, hastig und hektisch, kopflos und konzeptlos, gerade so, wie diese von den Medien beleuchtet werden. Grundsätzliche Überlegungen werden nicht angestellt. Grundsatzdebatten werden nicht geführt. Das Resultat ist allzu oft eine Augenblickspolitik ohne Fundament, ein unbedachtes Losstürmen ohne Karte und Kompass. Das ist nicht mein Verständnis von Politik. [...]
Da verpflichtet unser freiheitlicher Staat seine Bürger dazu, jährlich ihren Arbeitsplatz, ihre Familien zu verlassen und während Wochen zum Waffendienst zur Verfügung zu stehen. Im schlimmsten Fall, dem Verteidigungskrieg, wird vom Bürger sogar erwartet, dass er all seine Interessen zurückzustellen bereit ist. Selbst auf sein ureigenstes Interesse am eigenen Leben soll er zugunsten des Überlebens des Staates verzichten. Das ist viel verlangt! Das ist alles verlangt! [...]
Als Bundesrat will ich die Debatte auf das Grundsätzliche zurückführen. Und das beginnt mit der Frage: Ist in einem freiheitlichen Staat das Aufgebot unserer Bürger zum Militärdienst, ist ein solches Opfer an Zeit, vielleicht sogar an Leben, überhaupt zu rechtfertigen? Ich sage Ja. Es gibt einen Grund – aber es gibt nur einen Grund: Die Freiheit des einzelnen Bürgers darf nur eingeschränkt werden, wenn dies zwingend notwendig ist, um die Ordnung zu bewahren, die dem einzelnen Bürger eben diese Freiheit zugesteht. [...]
Als verantwortlicher Bundesrat werde ich die Einsätze und Aufgaben unserer Bürger in Uniform daran messen, ob sie der Sicherung unseres freiheitlichen und demokratischen Staates dienen. Denn ich biete die jungen Leute in unserem Land zum Wehrdienst auf, nicht zur Zwangsarbeit. [...]
Klar ist aber, dass sich das Bedrohungsszenario nicht nach dem Budget richten darf, sondern dass das Budget sich nach der Bedrohungslage zu richten hat. [...]
Ich denke an eine Schweizer Armee, die auf unserem Territorium unbesiegbar ist, an eine Armee, die in unserem Land jeden Feind schlägt. Und das ist eine Notwendigkeit: gut sein, genügt nicht. Wir müssen besser sein als jeder Angreifer; als Zweitbester dem Besten gegenüberzustehen bedeutet den Untergang unserer Heimat, den Verlust unserer Freiheit, den Tod unserer Soldaten. [...]
Weshalb befiehlt man die Bürger von Arbeit und Familie weg, wenn das letzte Mittel zur Sicherung der Freiheit nicht eingesetzt werden kann? Wie ist der finanzielle Aufwand zu rechtfertigen, wenn die Armee keine Sicherheit garantiert? Unsere Armee erfüllt ihren Daseinszweck ausschliesslich durch Einsatztauglichkeit. [...]
Wer jetzt einwendet, der bewaffnete Bürger sei gefährlich, sei ein Risiko, der spricht ihm die Selbstverantwortung ab. Und konsequent weitergedacht führt dieses Misstrauen gegenüber dem Volk in den totalen Verbots- und Verwaltungsstaat. Wer dem Bürger die Waffe wegnimmt, der zeigt ihm so seine Unmündigkeit an. Der Staat übernimmt die Vormundschaft. Und diese wird sich bald nicht mehr allein auf die Waffenfrage erstrecken. Warum soll jemand, dem nicht einmal die verantwortungsvolle Handhabung seines Sturmgewehrs zugetraut wird, über unseren gemeinsamen Weg in die Zukunft mitentscheiden können? Weshalb soll ein unmündiger Bürger an der Urne über die Geschicke unseres Landes befinden können? Die Entmündigungsspirale stoppt nicht bei der Volksentwaffnung. [...]
An der Realisierung dieser Armee arbeite ich sehr gerne mit! Die Richtung ist gegeben, jetzt werden Personen und Programme darauf abgestimmt.
Ich bleibe bei meiner Überzeugung, dass Ueli Maurer als hervorragenden Bundesrat in die Geschichte eingehen wird, der noch zur rechten Zeit (hoffentlich) das Ruder herumgerissen hat. Die Zeit ist knapp…
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War das Schengen Informations-System II (SIS II) nicht integraler Bestandteil der Abstimmung über Schengen? Was passiert nun mit dem Vertrag, wenn ein wichtiger Bestandteil dieses Vertrages nicht umgesetzt wird? Ist der Vertrag nun nichtig? Müssen wir nochmals darüber abstimmen? Werden die Grenzen nun wieder geschlossen?
Wieso die Fragen? Nun, das SIS II steht offenbar vor dem Aus:
Auf die Einführung des seit Jahren geplanten Schengen-Informationssystems II werde nach zahlreichen Pannen möglicherweise ganz verzichtet, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am Donnerstag bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Prag. Nach neuen Informationen sei das System nicht zwingend erforderlich, um die Überwachung des Schengen-Raums zu verbessern.
Bislang war die Einführung von SIS II stets als unverzichtbar dargestellt worden, damit die Polizei- und Zollbehörden der 25 Schengen-Staaten biometrische Daten über gesuchte und vermisste Personen austauschen können. Nach neuen Informationen der technischen Experten könne aber auch das bestehende Schengen-Informationssystem um die Nutzung dieser Daten erweitert werden, sagte Bundesinnenminister Schäuble. «Inzwischen haben wir festgestellt: Man kann auf Basis von SIS I auch das machen, wovon wir bisher gedacht haben, dafür brauchen wir SIS II.»
In die Entwicklung von SIS II ist nach Angaben von EU-Diplomaten bereits ein «deutlich dreistelliger Millionenbetrag» geflossen.
Quelle: 20min.ch
Nicht zwingend erforderlich? Gerne würde ich die Berichte aus der Rundschau und anderen staatlich gelenkten Medien von damals nochmals sehen. Was ist wohl nicht zwingend?
Wer hat die Anforderungen an dieses SIS II definiert, welche offenbar auch günstiger zu haben sind?
Zum Schluss noch: Wer nimmt nun den «deutlich dreistelliger Millionenbetrag» auf seine Kappe und trägt die Verantwortung für diese unglaubliche Steuerverschwendung? Wie viel Geld ist von der Schweiz geflossen? Was kostet uns die Abbruch-Übung und die Anpassung von SIS I?
OK, die gute Tamara Raich sieht nicht nur aus wie Lara Croft bzw. Mrs. Smith, nein, sie hat offenbar auch die dazu passende Power: Sie ist Personenschützerin. Im Interview mit Hugo Bigi auf Tele Züri lässt sie uns ein wenig teilhaben am Leben zwischen potentiell bleihaltiger Luft und der Welt der Reichen und Schönen. So weit, so gut.
Interessant sind ihre Aussagen: Das Sicherheitsbusiness wächst (wie sie selbst sagt „leider“) rasant und auch als Manager kann man bei ihr viel lernen für das Leben in so unsicheren Zeiten wie heute („Herausforderung“). Sie habe in einem Trainingscamp viel gelernt.
Das alles wird von Hugo Bigi in einer bewundernden Art kommentiert. Es gibt kaum kritische Fragen. Die Samthandschuhe passen perfekt. Der Charm der Weiblichkeit wirkt.
Unsere Armee, die eigentlich allen pflichtigen und tauglichen Bürgern eine – wenn auch nicht in Israel oder mit israelischen Instruktoren durchgeführte – militärische Grundausbildung und den Kadern eine anspruchsvolle Führungsausbildung anbietet, stolpert derweil von einem PR-Fettnapf in den nächsten. Nichts scheint momentan gut zu sein. Dabei wäre das Thema „Sicherheit“ hoch aktuell.
Ja, die Armee hat ein Image-Problem! Ober sich das mit den PR-Spezis lösen lässt? Ich zweifle…
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Auf der Website von Chris Martenson findet man eine Reihe von Videos, die sich mit den grundlegenden Elementen der Wirtschaft auseinandersetzen. Er geht dabei den Fragen nach woher das Geld kommt, wie Inflation und Politik zusammenhängen, wie Schulden entstehen.
Um es klar zu sagen: Seine Präsentationen sind etwas vom Besten, das ich je an Wirtschaftspräsentation gesehen habe. Hier ein paar seiner Überlegungen mit meinen Schlüssen daraus:
Es wird z.B. deutlich, dass die Geldmenge und (damit Inflation) v.a. in Zeiten von Kriegen überdurchschnittlich wächst. Wieso? Diese „Investitionen“ des Staates führen kaum zu Produktivitätssteigerungen, wie etwa Investitionen in Strassen oder Bildung. Sie „verpuffen“ als Bomben und dezimieren die arbeitende Bevölkerung. Der Nutzen aus dem Resultat „Friede“ ist meinst geringer als die gesamtwirtschaftlichen Kosten.
Dennoch kann der Staat nicht nur ausschliesslich in die Produktivität investieren. Er muss – bis zu einem gewissen Mass – auch gesellschaftliche Aufgaben übernehmen, z.B. Sicherheit. Aber eben nur, solange die Kosten den Nutzen gerechtfertigen. Sobald die Kosten höher als der Nutzen zu liegen kommen (z.B. bei einer Profi-Armee) führen die Ausgaben zu erhöhter Verschuldung wie in Zeiten eines Krieges.
Andere Ausgaben, welche nicht unter „Investitionen“ subsummiert werden können, wirken heute wie Ausgaben für „unnütze“ Kriege. Sie sind eine Bedrohung für die Stabilität des Staates und sind daher zu streichen bzw. zu privatisieren. Ansonsten wird der Druck auf die Notenbank immer grösser, dass sie mehr Geld drucken soll (was die Linken logischerweise mit ihren hohen Staatsausgaben ja ständig fordern).
Staaten, welche längere Zeit über ihre Verhältnisse leben, werden eines Tages das fehlende Geld im nahen Ausland „besorgen“. Das Konzept wurde bereits in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts „erfolgreich“ praktiziert. Andere Möglichkeiten ergeben sich durch Erpressung von Staaten („Steuerstreit“ mit der EU) oder dank reichlich vorhandenen Ressourcen im Boden (Russland, Golfstaaten).
Früher ging die Inflation nach den Kriegsjahren meist auf die vor-kriegerischen Niveaus zurück (eine Rezession von mehreren Jahren dürfte einiges dazu beigetragen haben). Zurück zu führen ist das auch, dass hinter jeder gedruckten Note (welche ja ein Schuldschein der Notenbank ist) auch ein real existierender Wert hinterlegt war. Vergleichbar ist dies mit den Hypotheken, die ebenfalls (zumindest mit einem Teil) mit Eigenkapital hinterlegt werden müssen. Auf ein Haus mit Wert 500′000 erhalte ich durchaus auch einen Kredit in derselben Höhe.
Gehe ich heute zur Notenbank und verlange für den Schuldschein (die Banknote) einen realen Gegenwert, so werde ich Jahr für Jahr weniger Gold (ein kleineres Haus) erhalten. Mein Geld hat sich abgewertet – Inflation
Ist nicht gerade die Abwesenheit der Schweiz vom Krieg sowie die daraus resultierende Preisstabilität ein entscheidender Faktor für unsere Wohlfahrt? Ich meine JA
Daraus ergeben sich folgende Handlungsanweisungen:
- Der Staat muss primär in die Produktivitätssteigerung investieren, welche von Privaten nicht übernommen werden. Ausgaben in nicht-produktiven Sektoren (Administration, Kultur, Subventionen, etc.) sind zu streichen.
- Die Preisstabilität muss oberstes Gebot für die Nationalbank bleiben.
- Der Verkauf von Gold durch die Nationalbank ist zu stoppen.
- Oberstes Ziel der Politik muss die Unabhängigkeit und Neutralität bleiben, denn nur sie garantiert, dass wir nicht plötzlich in einen Krieg gezogen werden womit wir mit Inflation zu rechnen hätten.
- Mit einem Krieg ist weiterhin zu rechnen – seien wir vorbereitet.
P.S.
Daraus leitet sich hervorragend für die private Geldanlage ab, dass – besonders für die Amerikaner – Bargeld als Anlageklasse völlig ungeeignet ist, denn der Wert von Geld schwächt sich grundsätzlich ab (Inflation). Aktien, Immobilien und Gold schützen bedeutend besser vor Inflation.
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Jahrelang haben die lieben und netten Politiker aus den linken Spektrum (welches in der Mitte beginnt) mit ihrer Watte-Politik die bösen Kriminellen mit Samthandschuhen behandelt. Von mehr Polizei(staat) wollte man nichts wissen – dieser Arm des ’service public’ war ihnen stets ein Dorn im Auge. Stattdessen ging man mit Sozialarbeitern, Strassenarbeitern, der SIP und wie sie alle heissen auf Tuchfühlung mit Drogenhändlern, potenziellen Gewalttätigen oder Menschenhändler. Man betonte das Gute im Menschen und wollte es auf diese Weise fördern. Ich meine: erfolglos.
Was hingegen klappt, ist eine geballte Ladung Polizisten: Polizei-Offensive an Langstrasse:
Die verstärkte Polizeipräsenz zeigt Wirkung: Seit Juni kam es im Langstrassenquartier zu keinem Tötungsdelikt, die Zahl gewalttätiger Konflikte habe ebenfalls merklich abgenommen.
Kein Wunder hat die SP haben einige Exponenten der SP nun auch das Polizeikorps als Wählergruppe Anspruchsgruppe des Staates entdeckt, welche bedient werden kann. Ob das eines Tages auch mit der Armee passiert?