Mex’s Blog


Why Switzerland is “at war” with the world
7. Juli 2009, 16:54
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Dieser Artikel bringt es auf den Punkt (sehr lesenswert!):

But now Switzerland is up against even worse odds. Switzerland has long been a haven for people with money. And life is getting tougher for the rich…as well as for those who defend them. [...]

And now you see why Switzerland is “at war” with the world. Almost all the world’s governments are running large deficits; all are squeezing the rich. Switzerland is the place “rich” people turn to when they want to protect their money from greedy politicians. [...]

Thus did Switzerland develop its banking industry – to help protect people from their own governments. And thus do people turn to the Swiss once again, as they see their own governments sharpening their knives and tightening their borders.

Quelle: LewRockwell.com

Ich mag mich noch sehr gut erinnern, als man mich vor bald 10 Jahren fragte, wer denn die Schweiz angreifen wolle: „Etwa die USA? HAHAHA!“ Ich antwortete damals: „Ja, wieso nicht?“

Heute habe ich zu einem Teil Recht bekommen. Wir stecken in einem Wirtschaftskrieg und die Frontlinie wurde sichtbar:

Kreditoren vs. Debitoren.

Schuldner vs. Geldgeber.

Ausbeutung vs. Freiheit.

Damit das nochmals klar wird: Wir verteidigen hier die Rechte der Menschen vor der Ausbeutung der politischen Kaste, die es ihrerseits verpennt hat, die Ausgaben im Zaun zu halten bzw. unrealistische Versprechungen abgegeben hat.

Die erste Verteidigungslinie (politische Ebene) scheint nicht von wehrbereiten Männern und Frauen gesäumt zu sein. Und so müssen wir leider annehmen, dass eines Tages wieder die Soldaten die Schotten dicht machen müssen – leider.

Zum Schluss noch eine kurze Legende, die vermutlich nicht mehr ganz so stimmt – leider:

During WWII, the Germans considered invading Switzerland. According to legend, a top German general met with Switzerland’s top military man on the border.

“We have twice as many men on the border as you do,” said the German. “What would you do if we launched an attack?”

“The answer is very obvious,” replied the Swiss general. “I would tell each of my men to shoot twice.”



Noch mehr Schulden
21. Mai 2009, 10:46
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Eben hat Roger Köppel von der Weltwoche die Deutsche Regierung für ihre Zurückhaltung bei den Konjunkturpaketen gelobt und sie als Vorbild für die Schweiz gepreist und schon ist ihr Nimbus am zerfallen:

Steinbrück macht sich für Rekordverschuldung stark.
Finanzminister Steinbrück will [...] in diesem Jahr 47,6 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen – so viel wie noch kein Finanzminister vor ihm.

Quelle: Spiegel Online

Passend dazu: In Deutschland wird schon lange nicht mehr von der „Verschuldung“ gesprochen, sondern nur noch von der „Neu-Verschuldung“. Nimmt diese ab – was sie in den guten Zeiten getan hat – fühlt man sich gut, denn es ist ja eine „Abnahme“. Wie man jedoch sehen kann, haben die Schulden unseres Nachbarstaats seit den 60er-Jahren nur eine Richtung gekannt: Aufwärts!

Quelle: wikipedia.org

Hier schlummert unweigerlich ein Problem, welches einerseits uns Schweizer (Steuerrecht) und die Euro-Zone (Abwertung) noch beschäftigen wird – leider nicht mit schönen Aussichten.



1,5 Jahren um die Krise zu verstehen – oder nicht
19. Mai 2009, 11:11
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Achtung Welt, hier kommt die Lösung der Wirtschaftskrise! Was tun Politiker, wenn sie ein Problem erkennen? Ja, sie setzen eine Kommission ein. Die NZZ Online schreibt dazu:

Der amerikanische Kongress hat die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur weltweiten Finanzkrise beschlossen. [...] Der Untersuchungsausschuss zur Finanzkrise soll auch Empfehlungen zur Verhinderung ähnlicher Krisen abgeben. [...] Bis Ende kommenden Jahres [Dezember 2010!!!] soll der Ausschuss einen Bericht mit Empfehlungen für die Zukunft vorlegen.

Jetzt geht es aber rassig. Anderhalb Jahre haben die Politiker Zeit die Gründe der Krise zu finden. Was das wohl wieder kosten wird? Und ob sie die richtigen Schlüsse ziehen werden? Der Ausschuss besteht aus 6 Demokraten und 4 Republikaner – wer das wohl sein mag?

Der Auftrag ist etwas zu eng gefasst:

Gemeinsam sollen sie untersuchen, inwiefern etwa die amerikanische Notenbank Fed, einzelne Unternehmen, das Unternehmensrecht oder bestimmte Praktiken des Investments zu der Krise beigetragen haben.

Und was ist mit dem Staat und der Regierung? Ist dies nicht auch ein möglicher Problemherd???

Da die Ergebnisse kaum das Problem beim Namen nennen werden (Staats- und Politikversagen), bin ich froh, dass die Resultate so spät kommen, denn so werden noch grössere Fehler vermieden. Viel einfacher ginge es, wenn die 10 Mitglieder des Ausschuss’ Peter Schiff’s Buch lesen würden. Das geht schnell, ist einfach verständlich, günstig und die Lösungen sind ebenfalls schon beschrieben.



When all else fails, politicians take their nation to war
15. Mai 2009, 22:05
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Die Zeilen sind einfach zu einzigartig, als sie zu verstecken oder sie nicht noch einmal zu publizieren. Sie stammen von Gerald Celente und sind datiert mit dem 13. Mai 2009. Lasst uns in ein paar Monaten oder Jahren sehen, wie es gekommen ist:

The biggest financial bubble in history is being inflated in plain sight, said Gerald Celente, Director of The Trends Research Institute. „This is the Mother of All Bubbles, and when it explodes,“ Celente warns, „it will signal the end to the boom/bust cycle that has characterized economic activity throughout the developed world.“

Either unwilling or unable to call the bubble by its proper name, the media, Washington and Wall Street describe the stupendous government expenditures on rescue packages, stimulus plans, buyouts and takeovers as emergency measures needed to salvage the severely damaged economy. „All of this terminology is econo-jargon,“ said Celente. „It’s like calling torture ‘enhanced interrogation techniques.’ Washington is inflating the biggest bubble ever: the ‘Bailout Bubble.’

„This is much bigger than the Dot-com and Real Estate bubbles which hit speculators, investors and financiers the hardest. However destructive the effects of these busts on employment, savings and productivity, the Free Market Capitalist framework was left intact. But when the ‘Bailout Bubble’ explodes, the system goes with it.“

The economic framework of the United States has been restructured. Federal interventionist policies have given the government equity stakes, executive powers and management control of what was once private enterprise. To finance these buyouts, rescue and stimulus packages — instead of letting failed businesses fail and bankrupt banks and bandit brokerages go bankrupt — trillions of dollars are being injected into the stricken economy.

Phantom dollars, printed out of thin air, backed by nothing … and producing next to nothing … defines the „Bailout Bubble.“ Just as with the other bubbles, so too will this one burst. But unlike Dot-com and Real Estate, when the „Bailout Bubble“ pops, neither the President nor the Federal Reserve will have the fiscal fixes or monetary policies available to inflate another.

With no more massive economic bubbles left to blow up, they’ll set their sights on bigger targets. „Given the pattern of governments to parlay egregious failures into mega-failures, the classic trend they follow, when all else fails, is to take their nation to war,“ observed Celente.

Since the „Bailout Bubble“ is neither called nor recognized as a bubble, its sudden and spectacular explosion will create chaos. A panicked public will readily accept any Washington/Wall Street/Main Stream Media alibi that shifts the blame for the catastrophe away from the policy makers and onto some scapegoat.

„At this time we are not forecasting a war. However, the trends in play are ominous,“ Celente concluded. „While we cannot pinpoint precisely when the ‘Bailout Bubble’ will burst, we are certain it will. When it does, it should be understood that a major war could follow.“

Quelle: http://www.trendsresearch.com/



Aus den Fugen geraten
3. Mai 2009, 09:44
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Wo bleiben da die Relationen? Heute habe ich auf NZZ Online diesen Artikel gefunden

Die Ausgaben für die staatliche Prämienverbilligung steigen auf vier Milliarden Franken. Fünf Kantone [Uri, Nidwalden, Thurgau, Genf, Jura] subventionieren mehr als die Hälfte aller Haushalte. 2010 gibt der Schweizer Staat für Beiträge an die Krankenkassenprämien erstmals gegen 4 Milliarden Franken aus – gleich viel wie für die Armee.

Korrekt konstatiert die NZZ:

Die Prämienverbilligung entwickelt sich zu einer der teuersten Staatsausgaben überhaupt – und dies, ohne dass die Öffentlichkeit dies realisiert.

Man kann noch so die Meinung vertreten, dass die Prämienverbilligungen für die armen in diesem Land sind, wenn „2007 schweizweit 39 Prozent der Haushalte in den Genuss von Prämienverbilligungen“ kamen, stimmt etwas am System nicht mehr. Offenbar merken das die ersten Politiker:

Wenn immer mehr Bürger das Gesundheitssystem kaum mehr mitfinanzieren, hätten sie auch kein Interesse an Einsparungen, sagt Gutzwiller. «Im Gegenzug zahlt dafür der Mittelstand via Steuern immer mehr.»

Damit wären wir beim Kernproblem des Krankenversicherungsgesetzes, welches Anfang der 90er-Jahr vom Volk leider gutgeheissen wurde (ohne meine Stimme): Der Staat hat das Risiko vom Prämienzahler hin zur Allgemeinheit verschoben. Es fehlt der Anreiz, für seine Gesundheit zu sorgen, wenig Leistungen zu beanspruchen („Komplementärmedizin“!!!) und dafür im Gegensatz tiefere Gebühren zu bezahlen.

Hier sehe ich grosse Parallelen zum US-Hypothekenmarkt: Auch da hat der Staat die grundsätzlichen Spielregeln verändert und damit eine Katastrophe ausgelöst. Ob wir rechtzeitig handeln?

Die einzige Lösung, die das Problem wirklich beseitigt ist die Rückkehr zum alten Modell!



Werbung für die Schweiz
11. April 2009, 16:13
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Die SPD will offenbar den Spitzensteuersatz für Reiche in Deutschland von 45 auf 47,5 Prozent anheben. Damit wollen die Leute um Bundesfinanzminister Peer Steinbrück 1 Milliarde Euro Mehreinnahmen generieren. Zusätzlich soll die Einkommensgrenze, ab der der Steuersatz greift, drastisch gesenkt werden: für Verheiratete von 500 000 Euro auf 250 000 Euro und für Singles von 250 000 Euro auf 125 000 Euro.

Quelle: 20min.ch

So, jetzt soll doch mal unsere staatliche PR-Abteilung „Präsenz Schweiz„  („Präsenz Schweiz positioniert sich als Kompetenzzentrum für die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland.“) eine Kampagne in Deutschland starten, wo all diese abgezockten Besserverdiener zu einer Übersiedlung in die Schweiz ermuntert werden. Huii… das wäre dann Standortwettbewerb, wie wir ihn bisher noch nicht kennen…



Peter Brabeck wieder deutlich
4. April 2009, 15:33
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Im Interview mit der Weltwoche (Ausgabe 13.09) braucht Peter Brabeck, VR Präsident von Nestlé einmal mehr deutliche Worte, die man durchaus zitieren darf:

Vor fünfzehn Jahren noch waren mehrheitlich Schweizer Arktionäre der Nestlé. [...] Heute sind Schweizer Aktionäre bei Nestlé in der Minderheit. Gleichzeitig verlangen diese Leute Dinge, als wenn sie die Besitzer von Nestlé wären. Jedes Mal, wenn ich die Zeitung lese, habe ich das Gefühl, wir gehörten zu 100 Prozent der Schweiz. Wo ist da die Kohärenz? [...] Ich wäre glücklich, wenn wir 76 Prozent Schweizer Aktionäre hätten.

Also, liebe Leser: Kauft Nestlé – nicht nur weil sie aktuell günstig zu haben sind…

Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig in der Öffentlichkeit Klarheit über die Ursachen der Wirtschaftskrise besteht. [...] Der Grund ist eine politische Entscheidung der Clinton-Regierung und des amerikanischen Kongresses. Im Herbst 1999 hat Clinton den Befehl herausgegeben, dass die Banken jedem Amerikaner Kredit gewähren müssen für ein eigenes Haus, auch wenn die wirtschaftliche Grundlage fehlt. [...] Wenn er [Obama] Milliarden zur Verfügung stellt, damit jeder Amerikaner sein Haus behalten kann, egal, ob er Geld hat oder nicht, ist das die Wiederholung von 1999.

Wunderbar!!

Wenn [...] die Obama-Regierung Milliarden zur Unterstützung der Wirtschaft investiert, dann stehen wir am Anfang einer grossen Inflation.

Die grösste Gefahr am Horizont:

Die Lebensmittelkrise, in die wir schlittern, wird mindestens so drastische Auswirkungen haben wie die Finanzkrise. Das ist sozial höchst explosiv. [...] Schuld ist die Erhöhung der Lebensmittelpreise. Laut OECD sind die Preiserhöhungen zu über 60 Prozent dem Biotreibstoff zuzuschreiben. [...] Allein in den USA werden jährlich 130′000 Tonnen Mais in Biotreibstoffe umgewandelt.

Womit wir mal wieder beim staatlich verursachten Bullshit wären (siehe Immobilienanreiz oben)



Steuerstreit mit der IRS wegwischen
1. April 2009, 08:41
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Die NZZ Online beschäftigt sich auch mit der IRS und deren Druck auf die Schweiz. Sie titelt „Die IRS rückt US-Steuersündern immer näher“.

Das ganze Brimborium bezüglich Steuerstreit und Kampf gegen die IRS wäre sehr einfach zu lösen, aber offenbar will niemand – nicht einmal die NZZ – davon etwas wissen. Mein Kommentar wurde bisher nicht veröffentlicht. Aber wozu hat man denn seinen eigenen Blog? ;-)

Der IRS – glaubt man all den Videobeiträgen auf YouTube.com und Aussagen von ehemaligen IRS-Mitarbeitern – fehlt die rechtliche Grundlage – sprich: Eine staatliche Einheit ohne verfassungsmässige Legitimation. Einkommenssteuern dürfen in den USA gar nicht erhoben werden.

Wieso nimmt kein Journalist auf dieser Seite des Atlantiks dieses Argument auf und beschäftigt sich nur schon einmal damit? Wieso überprüft unsere Regierung nicht dieses Argument und nutzt es?

Und wieso publiziert die NZZ dieses Feedback nicht? Nicht dass es rassistisch, beleidigend oder sonst irgendwie schlecht wäre… Wäre es ja total peinlich und irrelevant, würde höchstens ich mich blamieren.

Da gehen komische Dinge ab…



Horst Köhler auf dem Irrweg
29. März 2009, 00:25
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Im letzten Jahr habe ich den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler noch überschwänglich gelobt. Dieses Jahr sieht nicht nur die Situation an den Börsen und dem Arbeitsmarkt schlechter aus, es sind auch Wahlen angesagt in Deutschland. Kaum verwunderlich deshalb, dass Horst Köhler in seiner „Berliner Rede 2009“ den Spagat versucht und sich dabei mächtig widerspricht. Hier ein „Worst of“:

Wir erleben das Ergebnis fehlender Transparenz, Laxheit, unzureichender Aufsicht und von Risikoentscheidungen ohne persönliche Haftung. Wir erleben das Ergebnis von Freiheit ohne Verantwortung.

Ja was jetzt nun? Mehr Verantwortung und gleichzeitig stärkere Aufsicht widersprechen sich doch fundamental. Entweder der Staat schaut auf meine Risiken oder ich trage die Verantwortung… Laxheit: Sehr wohl – aber v.a. bei den Aufsichtsbehörden, die stets zu spät kommen.

Jetzt erleben wir, dass es der Markt allein nicht richtet.

Na, was macht denn der Markt aktuell? Er baut jenen Alkohol ab, der zuvor an der grossen Party gesoffen wurde. Der Markt funktioniert hervorragend! Die Rezession ist die Lösung, nicht das Problem! Das Problem war der Boom, der dank zu grosser Liquidität (!) überschoss. Hier fehlen Köhler die fundamentalen Grundlagen der Oekonomie.

Freiheit ist ein Gut, das stark macht. Aber es darf nicht zum Recht des Stärkeren werden.

Das ist aber Marktwirtschaft. Wer stärker und grösser ist, kann die Preise zu seinen Gunsten beeinflussen, schafft Effizienz und Gewinn, investiert und schafft Arbeitsplätze… Was ist daran falsch?

Was zum Beispiel Barack Obama für die Wirtschaft und Gesellschaft der Vereinigten Staaten anstrebt, das ähnelt in Grundzügen unserem Modell der Sozialen Marktwirtschaft.

Ich bin gespannt, was Köhler sagt, wenn er sieht, wohin die Reise mit Obama geht. Dann wird er wohl kaum mehr einen Vergleich machen wollen. Aber wie gesagt: Es ist Wahljahr und da tut ein Vergleich mit einem Polit-Star der eigenen Partei gut.

Unmittelbar gilt es, den Geldkreislauf wieder in Gang zu bringen.

Das Problem ist nicht Liquidität, sondern Solvenz (siehe Anlagekommentar Nr 262 von der Bank Wegelin).

Die internationalen Finanzmärkte brauchen eine neue Ordnung durch bessere Regeln, effektive Aufsicht und wirksame Haftung.

Die wirksamste und gleichzeitig günstigste Haftung gibt es nur in der Marktwirtschaft. Es braucht keine besseren Regeln und schon gar nicht mehr Staat oder Aufsichtsorgane (siehe oben).

Die Konjunkturprogramme schaffen Nachfrage und helfen den Betrieben, durch die Krise zu kommen. Die staatlichen Hilfen für Banken und Betriebe kosten viel Geld. Dafür muss jetzt auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden. Aber sie ist nur zu rechtfertigen, wenn das Geld klug eingesetzt wird.

1) Nachfrage lässt sich nicht künstlich erschaffen – Keynes hat NIE funktioniert! 2) Noch eine höhere Staatsverschuldung??? 3) Seit wann setzt der Staat sein Geld klug ein? Wenn dem so sein sollte, müssten gar keine Staatsdefizite und Staatsschulden vorhanden sein, weil er ja nachhaltige Nachfrage generiert und so mehr Steuereinnahmen erhält. Damit liesse sich die Schuld abtragen. Doch die Verschuldung wächst!

Die globale Krise verlangt eine globale Antwort.

Lernen wir nicht: Denke global, handle lokal? Heisst eine „globale Antwort“ wohl einfach „unglaublich viel Geld“?

Darum verpflichten wir uns schon jetzt verbindlich, die Staatsschulden wieder zurückzuführen, sobald die Krise überstanden ist.

Die Worte höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Wann hat das Land in den letzten Jahrzehnten einmal in einer Hochkonjunktur wirklich Schulden massiv abgebaut? Aktuelle Zahlen hier.

Freiheit gewinnen durch Bündelung von Souveränität.

Tönt wahnsinnig gut – aber was heisst es? Souveränität = Selbstbestimmung. Gebündelte Selbstbestimmung ist demnach… mehr Freiheit??? Sorry, für diesen Purzelbaum bin ich zu doof.

Wir wollen gemeinsam beschließen, nicht mehr auf Kosten anderer zu leben.

Super! Ein toller Vorsatz! Zu dumm nur, dass Deutschland durch die immense Schuld von fast EUR 1 Bio. 1′000′000 Millionen auf Kosten der zukünftigen Generation lebt!

Warum haben wir die Pflege alter Menschen zu Hause oder die Versorgung kleiner Kinder so lange in die Schwarzarbeit gedrängt?

Wie bitte??? Was die Mutter zuhause tut, ist Schwarzarbeit? Gohts no?

Ob derart viel Schwachsinn kann ich nur den Kopf schütteln und allen eine Gute Nacht wünschen – insbesondere in Deutschland…



Obama – you are a dreamer!
25. März 2009, 08:41
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Wie lange schafft es wohl Barack Obama noch, sein Volk hinter’s Licht zu führen und mit PR-schwangeren, faktenverdrehenden Worten die Bürger bei Laune zu halten? Ich gebe ihm kein Jahr mehr. Ende 2009 werden die ersten T-Shirt und „Bumper-Sticker“ mit Obama auf dem Müll landen – an einem Ort also, an dem auch seine Politik hingehört. Hier ein paar Zitate, über die man nur den Kopf schütteln kann:

Der [Haushalts-]Etat [von USD 3,6 Bio.] «ist eine Strategie, um Jobs zu schaffen, verantwortungsbewussten Hausbesitzern zu helfen, die Kreditvergabe wieder anlaufen zu lassen und unsere Wirtschaft auf lange Sicht auszuweiten.
Quelle: NZZ Online

Ach, was sind wir doch für Dummköpfe, dass wir unser Bundesbudget nicht auch so gigantisch aufblasen, um Arbeitsplätze zu schaffen..! Dabei vergisst Obama, dass die Arbeitsplätze nur dann erhalten bleiben, wenn der Staat weiterhin diese Summen ausgibt. Wieso entstehen die Arbeitsplätze nicht auch so?

„Verantwortungsbewusste“ Hausbesitzer sollen weiter überzahlte Preise bezahlen? Hallo?!? Genau das tun „verantwortungsbewusste“ Hausbesitzer eben NICHT!

Die Wirtschaft auf lange Sicht ausweiten? Fast richtig. Besser wäre: „Die Staatsschuld auf lange Sicht ausweiten“.

Seine Pläne böten ein solideres Fundament für die Erholung der Wirtschaft, die sicherstelle, dass den USA in den kommenden zehn oder 20 Jahren keine weitere solche Krise drohe.
Quelle: NZZ Online

Solides Fundament? Glaubt er an den Osterhasen? DAS soll ein solides Fundament sein? Hingegen hat er Recht, wenn er für die nächsten 20 Jahre keine weitere Krise verspricht. Bis dann wird die USA noch an der aktuellen Krise zu beissen haben..

Den neuesten Vorschlag Pekings nach einer Abkehr vom Dollar als Leitwährung lehnte Obama rundheraus ab. «Ich glaube, dass es keinen Bedarf für eine neue Leitwährung gibt.» Zudem sei der Dollar derzeit stark, fügte er hinzu.
Quelle: Blick Online

Ablehnen? Ach, er kann das? Müssen die anderen Länder bei ihm Antrag stellen? Wie überheblich ist die USA hier? Wie überschätzt er sich hier doch gewaltig!

Kein Bedarf für eine neue Leitwährung? Das ist wohl der grösste Witz seit Jahren! Der Markt wird seine Meinung deutlich äussern, was er von den Ideen Obamas hält. Ja, der USD ist aktuell stark. Doch wer den Kursverlauf über mehrere Jahre anschaut, stellt fest, dass es grundsätzlich nur eine Richtung gibt: Abwärts. Dieser Trend wird sich schon bald verstärken.

Die USA ist bankrott, die Staatsobligationen sind Junk/Schrott und der USD ist nicht mal das Papier wert auf dem er gedruckt ist.  Obama führt sein Volk geradeaus und mit wehenden Fahnen ins Verderben. Obama – you are a dreamer!