Mex’s Blog


Täuschen, ablenken, vertuschen: Persuasive US-PR
6. Juni 2009, 08:36
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Barack Obama war kurz auf seinem Rückweg aus dem arabischen Raum in Deutschland. Die Medien berichten, was man von ihnen erwartet:

Bei diesen Berichten fällt mir nur ein Zitat ein: „Don’t believe the propaganda!“ (Peter Schiff)

Öffnen wir doch unseren Blickwinkel ein wenig und überlegen wir einmal, was aktuell alles so passiert!

  • US-Debt Secre-scary Geither war in China um den Chinesen zu versichern, dass ihre Milliarden gut in den US-Staatsanleihen angelegt sind. Sie sollen munter weiterkaufen und ja nichts verkaufen. Die Reaktion der Studenten: Gelächter! (Quelle: Reuters)
  • Obama reist in den Mittleren Osten, um auch diese Länder zu ermuntern, weiter US-Staatsanleihen zu behalten.
  • Die Renditen der Staatsanleihen steigen immer schneller, der Wert der Schulden sinkt, der US-Dollar wertet sich ab.

Fazit: Die USA steht kurz vor dem Kollaps. Wären die Besuche wirklich in erster Linie Angelegenheiten der Aussenpolitik, müsste Hillary Clinton unterwegs sein, doch von ihr hört man nichts! Mit Obama bringt man das höchste Tier ins Spiel – es muss also wichtig sein. Und so leid es mir tut, der Besuch von Buchenwald hat in der aktuellen Lage wirklich nur symbolischen Wert und dient der Ablenkung vor den wirklichen Themen, die besprochen wurden. Was könnte das sein?

Deutschland verlangt sein Gold zurück

Na, klingelts? Mit dieser Information erscheinen die Besuche plötzlich in einem anderen Licht. Dazu passen auch die Aussagen und Ausschnitte aus einem Bericht bei MSNBC über einen Tag des US-Präsidenten: 2x wird von Deutschland gesprochen, einmal werden sogar Probleme angesprochen und danach die Kamera aus dem Zimmer beordert.

Was lernen wir daraus? Einmal mehr wird das Volk mit symbolischen Akten und Boulevard von den eigentlichen Themen abgelenkt. Hüten wir uns vor der Augenwischerei!

Ach ja: Wo ist unser Schweizer Gold gelagert?



Masseneinbürgerung
31. Mai 2009, 22:59
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Sollte es uns nicht nachdenklich stimmen, wenn unsere Regierung Bürokraten Massenmedien genau an jenen Wochenenden unschöne Zahlen veröffentlichen, wenn viele Schweizer sich ein paar Tage Ruhe gönnen? Doch, und ich gehe sogar so weit, dass Absicht dahinter steckt! Was wurde denn publiziert?

Ansturm auf den Schweizer Pass

Im Jahr 2008 wurden 45’000 Ausländer eingebürgert, so viele wie noch nie. Nicht genug: Die Zunahme geht 2009 weiter.
Noch nie haben Schweizer Gemeinden so viele Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert wie in den letzten Monaten, berichtet die SonntagsZeitung: Über 20’000 Personen, viele von ihnen aus Ländern des Balkans, erhielten 2009 laut Hochrechnungen von Gemeinden und Kantonen das O.K. für den Schweizer Pass. Von Mai 2008 bis April 2009 stiegen die Einbürgerungen im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 14 Prozent. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort.

[…]

Ein Viertel der neuen Schweizer kommt aus dem Kosovo. «Wir rechnen weiterhin mit Gesuchseingängen auf diesem Niveau», sagt BFM-Sprecher Jonas Montani. Neben dem Kosovo kommen die Eingebürgerten vor allem aus Italien, Deutschland und der Türkei. Für die Linke ist dies «eine positive Entwicklung, die der Realität Rechnung trägt», wie SP-­Nationalrat und Gewerkschaftsbundpräsident Paul Rechsteiner sagt.

Quelle: 20min.ch

War da nicht mal ein Plakat, welches genau dies thematisierte? Ach ja…

Dass die Linke daran Freude hat, ist klar. Die ehemalige Klientel wird sich sicher erkenntlich zeigen… Deutschland und Italien sind von der Kultur her uns bedeutend näher. Aber die anderen Länder?

Besonders pikant ist aber – um wieder auf den Anfang zurück zu kommen – dass die Zahlen an einem typischen Ferien-Sonntag publik gemacht werden. So verhallen sie sicher ungehört. Die Aufregung braucht sich erst gar nicht zu legen, denn viele schlafen einfach weiter unter der Sonne.

Erscheint es da aufgrund der sich abzeichnenden Lage nicht logisch, dass die SVP weiter an Stimmen zulegt? Wieso glauben dann so viele Politologen, dass sie den Zenit bereits überschritten habe? Wir werden es sehen. Mein aktueller Tipp: Knapp 35% Wähleranteil.



Optimism Opium
20. Mai 2009, 19:57
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Vor wenigen Wochen ging eine neue Wortkreation herum: „Pessimism Porn„. Man bezeichnet damit

„a lot of people who’ve become addicted to reading apocalyptic news about the economy online“

Wer also ständig die neuesten Videos von Gerald Celente, Peter Schiff, Jim Cramer Rogers, Marc Faber, Max Kaiser, Daniel Hannan und Co schaut, konsumiert wirtschaftlich-mediale Pornografie. OK, i confess: Ich gehöre auch zu dieser Gruppe. Dumm nur, dass die Entwicklung an der Börse und in der Realwirtschaft genau diesen Kreisen Recht gibt.

Auf der anderen Seiten gibt es jene Bevölkerungsgruppe, die alles durch die Rosa Brille sieht, die unverwüstlichen Optimisten in den Regierungen – besonders in der US-Regierung. Da sie uns weiss machen wollen, dass es der Wirtschaft schon sehr bald wieder besser gehen wird und man sich keine Sorgen machen braucht, lässt sich Ihre Intension auch mit der Verabreichung von Beruhigungsmitteln vergleichen. Und zusammen mit den Massenmedien machen sie tatsächlich einen guten Job – ein Blick and die Börse beweist es: (Bärenmarkt)Ralley!

Dieser Vernebelungstaktik wurde der neue Begriff „Optimism Opium“ zugewiesen.

Hier ein paar Müsterchen der US-Regierung – bestes „Optimism Opium“ (Quelle: 20min.ch)

US-Präsident Barack Obama und sein Finanzminister Timothy Geithner habe ihre Zuversicht bekräftigt, dass ein Ende der schwersten Rezession seit Jahrzehnten näher rückt. Die grösste Volkswirtschaft der Welt zeige bereist eine «gewisse Rückkehr zur Normalität»

«Der Konjunkturmotor wird wieder laufen», unterstrich Obama, ohne allerdings einen Zeitrahmen zu nennen.

«Es gibt wichtige Anzeichen dafür, dass unser Finanzsystem zu gesunden beginnt», erläuterte Geithner am Mittwoch vor dem Bankenausschuss des Senats.

*Kopfschüttel*



Programmhilfe
19. Mai 2009, 07:23
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Tele, die TV-Programmzeitschrift, führt den nach eigenen Angaben „cleversten Elektronischen Programm-Guide (EPG) der Schweiz“ ein. Und tatsächlich, aktuell wird eine Sendung am höchsten bewertet: Die Sendepause auf Eurosport. Wahrlich ein guter Tipp!

Tele



Steuerstreit mit der IRS wegwischen
1. April 2009, 08:41
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Die NZZ Online beschäftigt sich auch mit der IRS und deren Druck auf die Schweiz. Sie titelt „Die IRS rückt US-Steuersündern immer näher“.

Das ganze Brimborium bezüglich Steuerstreit und Kampf gegen die IRS wäre sehr einfach zu lösen, aber offenbar will niemand – nicht einmal die NZZ – davon etwas wissen. Mein Kommentar wurde bisher nicht veröffentlicht. Aber wozu hat man denn seinen eigenen Blog? 😉

Der IRS – glaubt man all den Videobeiträgen auf YouTube.com und Aussagen von ehemaligen IRS-Mitarbeitern – fehlt die rechtliche Grundlage – sprich: Eine staatliche Einheit ohne verfassungsmässige Legitimation. Einkommenssteuern dürfen in den USA gar nicht erhoben werden.

Wieso nimmt kein Journalist auf dieser Seite des Atlantiks dieses Argument auf und beschäftigt sich nur schon einmal damit? Wieso überprüft unsere Regierung nicht dieses Argument und nutzt es?

Und wieso publiziert die NZZ dieses Feedback nicht? Nicht dass es rassistisch, beleidigend oder sonst irgendwie schlecht wäre… Wäre es ja total peinlich und irrelevant, würde höchstens ich mich blamieren.

Da gehen komische Dinge ab…



Alles bleibt wie es ist.
5. Februar 2009, 09:14
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Ingrid Deltenre erteilt TV-Revolution eine Absage:

Das Schweizer Fernsehen kommt nach gründlichen Analysen zum Schluss, dass es im TV-Geschäft keine revolutionären Errungenschaften mehr geben wird. Das klassische Fernsehen mit dem linearen und vertrauten Programm bleibt laut Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre klar der am meisten genutzte und damit wichtigste Kanal.

Vor allem bei der zeitversetzten TV-Nutzung glaubt man an ein massives Wachstum. Bis 2012 werden laut Deltenre 25 Prozent der Zuschauer eine Sendung auf Abruf anschauen und nicht mehr zum originalen Ausstrahlungszeitpunkt. Auf eine beschränkte Akzeptanz werden in den Augen der Fernsehdirektorin Angebote wie Mobile TV oder IPTV stossen.

Quelle: persoenlich.com

Man könnte nun auch sagen, dass unser Staatsfernsehen keine Innovation möchte, und deshalb das Ende der Entwicklung prophezeit. Besitzstandswahrung, sich am Honigtopf der Gebührenzahler (Billag) labend, auf den Lorbeeren ausruhend. Die Politiker haben mit dem RTVG dieses Verhalten sogar verbrieft. So lässt es sich gut leben.

Deshalb: Unterstützt die Initiative byebyebillag.ch! Dreht unserem Medienmoloch den Geldhahn zu!



Herr befiel – wir folgen dir!
12. Januar 2009, 17:18
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Wirklich erschreckend: Da wird überall behauptet, niemand habe die aktuelle Krise vorhergesehen. Besonders die US-Politiker, welche die Weisheit bekanntlich mit grossen Löffeln gefressen haben, wissen nicht, wie ihnen geschehen. „Kein Oekonom“ hat mit so einer schlimmen Lage gerechnet (womit sie nur sagen wollen, dass sie nicht die einzigen Trottel sind, sondern sogar die Experten in diese Kategorie gezählt werden können).

Besonders schlimm allerding ist die Unverfrorenheit mit der die selben Politiker nun behaupten, sie wüssten wie man aus der Krise kommen könne. Ausgerechnet diese, die nichts verstehen, wissen nun urplötzlich alles!

Doch es kommt noch schlimmer: DAS VOLK GLAUBT ES IHNEN! Sie wählen sogar solche Politiker, die zwar keinen gesunden Menschenverstand besitzen, dafür aber mit schwülstigen Worten die Jünger in ihren Bann ziehen.

Ach, das ist nur in den USA so? Bullshit! Auch in der Schweiz ist diese Spezies weit verbreitet. Ich brauche wohl keine Namen zu nennen…

Und was machen die Medien und die ach so gut (aber schlichtweg FALSCH) informierte Bevölkerung? Sie lästert über jene Personen, die mit dem nötigen Sachverstand die Lage nicht nur rechtzeitig erkannt (siehe TeleBlocher), sondern auch gehandelt haben. Die Medien schweigen beharrlich.

Und wie heisst es dann in ein paar Jahren, wenn die Arbeitslosigkeit neue Höchststände erreicht hat? „Das konnte ja niemand voraussehen…!“ Stimmt, auch bei der Erweiterung der Freizügigkeit herrscht nur eine Meinung da draussen bei den Experten und Politiker. Der gesunde Menschenverstand wird beiseite gelassen, Kritiker und „Nein-Sager“ diffamiert.

Und wir fragen uns, wieso Völker einem Diktator auf den Leim gegangen sind (z.B. Deutschland ab 1929)…