Mex’s Blog


Papst Kommunist XVI
7. Juli 2009, 16:09
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Jetzt schlägt’s Dreizehn!

Auch der Papst hat offensichtlich das Vertrauen in die bestehende Ordnung verloren. „Dringend nötig“, um die Weltwirtschaft zu steuern, sei „das Vorhandensein einer echten politischen Weltautorität“ jenseits von Uno und WTO. […]

Benedikt XVI. schwebt eine Art ständiger Krisengipfel vor, „um die Weltwirtschaft zu steuern“, die Ökonomien zu sanieren, „den Umweltschutz zu gewährleisten und die Migrationsströme zu regulieren“ […]

Kurzum, es geht um nichts geringeres als eine Weltregierung pro bonum contra malum. […]

Kein Wort mehr davon, dass der freie Markt „das wirksamste Instrument für den Einsatz der Ressourcen und für die beste Befriedigung der Bedürfnisse“ zu sein scheine. […]

Die Unternehmensführer dürften „nicht allein auf die Interessen der Eigentümer achten“

Quelle: Spiegel Online

Immerhin hat der Papst offenbar doch noch ein paar gute Ideen, allerdings frage ich mich, wie diese beiden Seiten zusammenpassen können…

Die Gewerkschaften […] sollen sich […] aus der Politik heraushalten. […]

In der Entwicklungspolitik lobt die Enzyklika das Werkzeug Mikrokredite, um die Eigenverantwortung zu fördern. […]

Internationale Organisationen müssen sich „nach der tatsächlichen Wirksamkeit ihrer oft viel zu kostspieligen bürokratischen Verwaltungsapparate fragen“.

Quelle: Spiegel Online

Das Wissen über den Liberalismus ist wirklich extremst schlecht verbreitet. Sogar der Papst kann Liberalismus nicht mehr von Kommunismus unterscheiden – wobei: Die Katholische Kirche kann man ja nicht wirklich als liberal bezeichnen. Sie finanziert sich ja nicht durch Leistungen, sondern über Steuern…

Wenn es hart auf hart zu und her geht (ob in der Wirtschaft, der Gesellschaft, der Familie), so soll man sich in erster Linie am Grundsätzlichen orientieren, das hat sich fast immer bewährt. Hier wäre das echter (!) Liberalismus, einfache Regeln und nicht neue, komplizierte, unkontrollierbare Oberaufsichten.

…Ich höre schon die Verschwörungsgläubigen, die darin den nächsten Schritt zur NWO sehen.



Steuerstreit mit der IRS wegwischen
1. April 2009, 08:41
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Die NZZ Online beschäftigt sich auch mit der IRS und deren Druck auf die Schweiz. Sie titelt „Die IRS rückt US-Steuersündern immer näher“.

Das ganze Brimborium bezüglich Steuerstreit und Kampf gegen die IRS wäre sehr einfach zu lösen, aber offenbar will niemand – nicht einmal die NZZ – davon etwas wissen. Mein Kommentar wurde bisher nicht veröffentlicht. Aber wozu hat man denn seinen eigenen Blog? 😉

Der IRS – glaubt man all den Videobeiträgen auf YouTube.com und Aussagen von ehemaligen IRS-Mitarbeitern – fehlt die rechtliche Grundlage – sprich: Eine staatliche Einheit ohne verfassungsmässige Legitimation. Einkommenssteuern dürfen in den USA gar nicht erhoben werden.

Wieso nimmt kein Journalist auf dieser Seite des Atlantiks dieses Argument auf und beschäftigt sich nur schon einmal damit? Wieso überprüft unsere Regierung nicht dieses Argument und nutzt es?

Und wieso publiziert die NZZ dieses Feedback nicht? Nicht dass es rassistisch, beleidigend oder sonst irgendwie schlecht wäre… Wäre es ja total peinlich und irrelevant, würde höchstens ich mich blamieren.

Da gehen komische Dinge ab…



Wer soll das bezahlen, Teil 2
27. Februar 2009, 08:36
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Der staatlich kontrollierte grösste US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae hat im Schlussquartal 2008 einen enormen Verlust von 25,2 Milliarden Dollar erlitten. Im Gesamtjahr erreichte das Minus damit schwindelerregende 58,7 Milliarden Dollar.

[…]

Die Krise an den Haus- und Kreditmärkten könnte 2009 sogar noch schlimmer werden, warnte Fannie Mae am Donnerstagabend in Washington.

[…]

Das vom Finanzministerium im Herbst aufgelegte Programm sieht für für Fannie und Freddie jeweils mögliche Kapitalspritzen von bis zu 100 Mrd. Dollar vor.

Quelle: NZZ Online

Nur so zur Erinnerung: Diese Zombi-Bank (gerechnetes negatives Kapital) hat – soweit mir bekannt – noch nicht einen einzigen Mitarbeiter entlassen! Die Strukturen bleiben erhalten. Die Verluste bleiben hoch und werden noch höher. Man erinnere sich nur an die schon einmal vorgestellte Grafik.

Dazu kommt: Woher kommt denn das Geld? Auch wenn es in der Bank „Eigenkapital“ sein sollte, beim Geldgeber Staat bleibt es Fremdkapital bzw. Steuersubstrat (der Zukunft).

Hier gibt es nur eine Lösung: Freddy und Fannie müssen so schnell wie möglich pleite gehen!



OMG!
19. Februar 2009, 21:19
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During testimony on his nomination, when Secretary of the Treasury Geithner was asked about errors made in the Great Depression, he replied:

There were two:
1. Monetary stimulation ended too soon.
2. Heed was not taken of the dollar foreign exchange position.

Think hard on the implications of both these points…

Quelle: LEAP

Zur Erinnerung: „great“ bedeutet auch ‚grossartig‘ – Huii – das wird ein Fest!



Gefahr im Anzug
13. Februar 2009, 00:11
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Die US-Geheimdienste halten die globale Wirtschaftskrise gegenwärtig für die größte Gefährdung der Sicherheit ihres Landes. Sollte die Krise noch „ein bis zwei Jahre“ anhalten, wäre in einigen Ländern die politische Ordnung gefährdet, heißt es in dem am Donnerstag vom neuen US-Geheimdienstkoordinator Dennis Blair vorgelegten Jahresbericht an den Kongress in Washington. Diese Gefahr der Instabilität bestehe vor allem in Ländern der früheren Sowjetunion, Afrikas und Lateinamerikas, die nicht ausreichend für die Bewältigung der Krise gerüstet seien.

Quelle: Spiegel Online

Darf ich noch ein Land anfügen, welches nicht „ausreichend für die Bewältigung der Krise gerüstet“ ist? Ja?

Die USA.

Uns wissen Sie wieso? Weil die guten Amis nicht sehen, wie tief sie bereits in der Kacke stecken! Alle hoffen auf das Wunder von Obama und seinen neuen Mannen, auf Ben Bernanke mit seiner Notenpresse und den vielen Analysten, von denen so viele falsch lagen in den letzten Jahren. Alle sind sie blind – völlig blind! Keiner von diesen hochbezahlten money-guys hat das Desaster vorausgesehen, aber JETZT wissen sie, wie man da raus kommt…

Die Lösung eines Problems beginnt mit der korrekten Problemerfassung – bei den Amis fehlt sie. Goodbye America!



Kauft nicht bei Ausländern
5. Februar 2009, 08:21
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Der Titel dieses Blogeintrags gehört nicht etwa in die Vergangenheit, sondern scheint wieder „IN“ zu sein – leider.

In einer Abstimmung per Akklamation am Mittwochabend (Ortszeit) stimmten die Senatoren laut dem Nachrichtensender MSNBC mit grosser Mehrheit einer Änderung der Vorgabe «Buy American» (Kauft Amerikanisches) zu. Ursprünglich war vorgesehen, dass mit den Staatsgeldern primär US-Produkte gekauft werden sollen.

Nun lautet die Formulierung für den viele hundert Milliarden Dollar schweren Konjunkturplan, dass amerikanische Waren bevorzugt werden sollten, sofern dies nicht «amerikanische Verpflichtungen in internationalen Abkommen» verletze.

«Buy American» sollte nach dem Willen vieler Senatoren sicherstellen, dass vor allem bei den geplanten Investitionen in die Infrastruktur des Landes Eisen, Stahl und andere Materialien aus den USA selbst verwendet werden.

Quelle: 20min.ch

So etwas nennt man dann wohl „Protektionismus“. Ein Rezept, bei dem alle verlieren…

Ach ja: Obama warnt im gleichen Artikel davor, dass man nun rasch handeln müsse, sonst gäbe es eine „Katastrophe“. Ein wunderbarer PR-Schachzug – chapeau! Sollte das Paket nichts bringen (was es zweifellos nicht tun wird), war man eben zu spät… Obama gewinnt immer! Die Bürger gewinnen nie.



Sozialistisches Schema
25. Januar 2009, 10:33
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Was ist hier falsch?

  • Steueroasen will man austrocknen, Steuerhöllen sollen bevorzugt werden.
  • Die Erfolgreichen werden stärker besteuert, die Erfolglosen erhalten Geld vom Staat.
  • Wer sein Kind selbst aufzieht, erhält keinen Zuschuss. Wer es in die Krippe gibt, erhält Geld.
  • Überschuldete US-Banken werden gerettet und erhalten Gratis-Geld. Erfolgreiche Unternehmen zahlen mehr Steuern.
  • Steuerflüchtlinge werden angeprangert und vor Gericht gestellt. Wirtschaftsflüchtlingen gibt man freie Kost und Logis.
  • Die Einzahlungen der Gesunden werden auf die (teilweise) Kranken umgelagert.
  • Das Geld der Jungen fliesst an die Alten.
  • usw…

Der Staat mischt überall mit und verteilt das Geld der Tüchtigen unter den Unselbständigen. Das kann so nicht funktionieren. Darwin wird hier ausgeschaltet. Das kann nicht zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft führen. Wir bleiben stehen und bewahren den Schwachen, schwächen den Starken statt den Starken zu beschützen und den Schwachen zu ermuntern.

Wer hier noch von Kapitalismus und Freier Marktwirtschaft spricht, muss blind sein. Das ist purer Sozialismus im Schafspelz!