Mex’s Blog


Aktuelle Fakten zur AHV
1. Februar 2009, 18:51
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Quelle: Finanz und Wirtschaft, 31.01.2009, Seite 25

  • Die mittel- und langfristige Finanzierung der AHV ist nicht gesichert.
  • Die neue Studie („Aktualisierung der Berechnungsgrundlage zur Erstellung von Perspektivrechnungen in der AHV„) unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf.
  • Rund 13 Mrd. der ausgewiesenen Aktiven entfallen per Ende 2008 auf die ausgelaufenen Schulden der Invalidenversicherung (IV) beim AHV-Fonds. Der Geldwert dieses Guthabens ist jedoch null.
  • Mit dem mittleren Szenario wird das Umlageergebnis in der geltenden Ordnung schon 2011 negativ.
  • Die jährliche Gesamtrechnung wird ab 2015 defizitär – und bleibt es.
  • Gleichzeitig beginnt der Fonds rasch zu schrumpfen und wird 2025 negativ – die AHV wird zahlungsunfähig.
  • Wenn die Politik nicht rasch ernsthafte – und unvermeindlich schmerzhafte – Schritte zur Sicherung der AHV einleitet, droht in absehbarer Zeit der Kollaps.

Wie sagte doch einst Ruth Dreifuss: „D’AHV isch au in Zuekunft gsicheret…“

Hier haben wir deutlich ein Ponzisystem, welches auch mit viel Gesundreden der Linken nicht zu einer sicheren Vorsorge wird. Es wird Zeit, das gesamte System über den Haufen zu werfen und nachhaltig (!) zu konzipieren.



Ein Bisschen Demokratie
30. November 2008, 11:15
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„Gregor Gysi wünschte sich am Ende seiner Rede, dass es „keinen großen Kampf um die Liste“ geben werde. Und dann sagte der Fraktionschef der Bundestagsfraktion einen bemerkenswerten Satz: „Ein bisschen Demokratie ist okay, aber wir wollen doch im Januar fünf Prozent plus X holen.“ Dass diese Aussage nur vereinzelte Proteste auslöst, sagt schon viel aus über die Zusammensetzung der Delegierten bei diesem Parteitag.“

[…]

Helge Welker ist einer der führenden Kritiker der Parteiführung. Er wirft den sechs Abgeordneten und dem Landesvorstand vor, „nur nach Macht und Geld zu streben“.

Quelle: Spiegel Online

Jeder weitere Kommentar erübrigt sich…



Deutschland auf dem Abstieg
7. Juni 2008, 23:49
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Die Deutschen zweifeln an der ’sozialen Marktwirtschaft‘. So der Befund einer Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Der Spiegel schreibt dazu:

38 Prozent der Bundesbürger haben „keine gute Meinung“ von der deutschen Wirtschaftsordnung und nur noch 31 Prozent „eine gute Meinung“, wie eine Allensbach-Umfrage nach einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ ergab. Noch zu Jahresbeginn hatten sich demnach 39 Prozent der Befragten positiv über die soziale Marktwirtschaft geäußert. Besonders hoch ist der Ansehensverlust dem Blatt zufolge in Westdeutschland.
Zum ersten Mal haben mehr Menschen (35 Prozent) eine schlechte als eine gute Meinung (34 Prozent) von ihrer Wirtschaftsordnung.
40 Prozent der Deutschen zweifeln, ob die soziale Marktwirtschaft im Zeitalter der Globalisierung zeitgemäß ist. Weitere 35 Prozent sind in dieser Frage unsicher.
Eine Alternative zur marktwirtschaftlichen Ordnung sieht allerdings mit 14 Prozent nur eine kleine Minderheit.

Man mag mich ja als düsteren Propheten bezeichnen, aber für mich sind dies sog. „weak signals“ für unruhige Zeiten, die auf uns warten. Wenn die Bevölkerung nicht mehr an ein – grundsätzlich gutes – System glauben, dann werden es Lafontaine und Gysi einfach haben, die Leute für die Mottenkiste zu begeistern. Diese Systeme haben jedoch NIE zu mehr Freiheit oder Frieden geführt. Im Gegenteil!

Völlig übertrieben? Mitnichten. Man sehe sich nur mal das Wissen der jungen Deutschen an. Die Antworten sind aus einer Studie von letzem Jahr (zu lesen auf spiegel.de). Hier ein Auszug:

    Die Frage „Die Wirtschaft kann nur gut funktionieren, wenn der Staat alles plant und lenkt“ beantworteten 34.4% mit JA…

    26.4% fanden es gut, „dass sich in der DDR der Staat um alle Bürger kümmerte, auch wenn dadurch der Einzelne weniger Freiheit hatte“.

    61.3% (!!!) fanden sogar, dass es gut war, „dass in der DDR jeder einen Arbeitsplatz hatte, auch wenn der Staat die Löhne bestimmte und der Wohlstand gering war“.

    „Der Sozialismus in der DDR war eine gute Idee, die nur schlecht ausgeführt wurde“ – 37.6% sagten: „Richtig!“

    Besonders dankbar sind die Ostdeutschen auch nicht ggü den Wessis: 64.2% (!!!) verneinten die Aussage „Die Ostdeutschen sollten gegenüber den Westdeutschen dankbarer sein, da sie viel Geld vom Westen bekommen“.

Dazu passt auch noch das Interview mit FDP-Chef Guido Westerwelle: „Es gibt wieder zu viel DDR in Deutschland

Vielleicht müssten die Deutschen mal wieder die reine Marktwirtschaft für sich entdecken – ohne diesen versteckten Sozialismus! Das würde wohl auch gegen die 1’493 Mia. Euro Schulden helfen.