Mex’s Blog


Masseneinbürgerung
31. Mai 2009, 22:59
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Sollte es uns nicht nachdenklich stimmen, wenn unsere Regierung Bürokraten Massenmedien genau an jenen Wochenenden unschöne Zahlen veröffentlichen, wenn viele Schweizer sich ein paar Tage Ruhe gönnen? Doch, und ich gehe sogar so weit, dass Absicht dahinter steckt! Was wurde denn publiziert?

Ansturm auf den Schweizer Pass

Im Jahr 2008 wurden 45’000 Ausländer eingebürgert, so viele wie noch nie. Nicht genug: Die Zunahme geht 2009 weiter.
Noch nie haben Schweizer Gemeinden so viele Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert wie in den letzten Monaten, berichtet die SonntagsZeitung: Über 20’000 Personen, viele von ihnen aus Ländern des Balkans, erhielten 2009 laut Hochrechnungen von Gemeinden und Kantonen das O.K. für den Schweizer Pass. Von Mai 2008 bis April 2009 stiegen die Einbürgerungen im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 14 Prozent. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort.

[…]

Ein Viertel der neuen Schweizer kommt aus dem Kosovo. «Wir rechnen weiterhin mit Gesuchseingängen auf diesem Niveau», sagt BFM-Sprecher Jonas Montani. Neben dem Kosovo kommen die Eingebürgerten vor allem aus Italien, Deutschland und der Türkei. Für die Linke ist dies «eine positive Entwicklung, die der Realität Rechnung trägt», wie SP-­Nationalrat und Gewerkschaftsbundpräsident Paul Rechsteiner sagt.

Quelle: 20min.ch

War da nicht mal ein Plakat, welches genau dies thematisierte? Ach ja…

Dass die Linke daran Freude hat, ist klar. Die ehemalige Klientel wird sich sicher erkenntlich zeigen… Deutschland und Italien sind von der Kultur her uns bedeutend näher. Aber die anderen Länder?

Besonders pikant ist aber – um wieder auf den Anfang zurück zu kommen – dass die Zahlen an einem typischen Ferien-Sonntag publik gemacht werden. So verhallen sie sicher ungehört. Die Aufregung braucht sich erst gar nicht zu legen, denn viele schlafen einfach weiter unter der Sonne.

Erscheint es da aufgrund der sich abzeichnenden Lage nicht logisch, dass die SVP weiter an Stimmen zulegt? Wieso glauben dann so viele Politologen, dass sie den Zenit bereits überschritten habe? Wir werden es sehen. Mein aktueller Tipp: Knapp 35% Wähleranteil.



Des Pudels Kern im „Bankenkrieg“
1. März 2009, 11:24
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Wieso diese Angriffe auf die UBS? Wieso steht unser Steuer-Paradies (!!!) so am Pranger? Die Antwort gibt Teil drei von der BBC-Sendung “Max Keiser’s Oracle”:

  1. Der Fehler wurde gemacht, wie hier schon mal angedeutet, als die Grossbanken in die USA gingen. Dieser Schritt ist wohl rückgängig zu machen.
  2. Wieso schiesst man gerade auf die Schweiz? Weil alle anderen Steuerparadise (Kayman Island, Bahamas, Monaco, …) dieses Geld selbst verwalten wollen!! Hier geht es doch nicht um Moral sondern um rein wirtschaftliche Interessen! Das ist purer „Wirtschaftskrieg“! Umso mehr sollte unsere Regierung mit aller Deutlichkeit sich dagegen wehren und nicht ständig „Konzessionen“ machen.
  3. Wenn Geld in die USA fliesst, hilft dies dem USD. Die USA kann damit weiter Geld ausgeben (welches ihr nicht gehört) und die Bürger ruhig behalten. (Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass dies passieren wird)
  4. Ein möglicherweise nächster Punkt: Die Schweiz kauft – im Verhältnis zum verwalteten Geld – zu wenig US-Staatspapiere und beteiligt sich damit nicht an der Finanzierung der Dummheiten der amerikanischen Regierung (zum Glück!!).
    Who is financing the US debt?

  5. Zu den Vorschlägen der SVP (keine Guantanamo-Flüchtlinge, in den US gelagertes Gold soll zurück) meint einer der Kommentatoren: „This is not a bad idea at all!“
  6. Das Orakel meint: „Swiss banking secret will survive“ – uff…
  7. Doch dann dieses Orakel: „US claimes to have ‚misplaced‘ Swiss Gold“
  8. Was das zu bedeuten hat zeigt das nächste Orakel: „Swiss Franc collapses on capital flight




Des Pudels Kern: EU-Beitritt
8. Februar 2009, 17:03
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Die Stellungnahmen nach Abstimmung sind immer sehr aufschlussreich. Sie bringen oft die wahren Gründe hervor – besonders bei den Gewinnern:

Die Bilateralen seien lediglich ein Ersatz für den Vollbeitritt, schreiben die Schweizer Grünen in einer Medienmitteilung. In Zukunft sei ein EU-Beitritt unausweichlich. Heute beschränke sich die Schweiz darauf, die EU-Gesetzgebung autonom zu übernehmen. Als Vollmitglied könnte sie dagegen bei der europäischen Gesetzgebung mitreden. Auch die SP will den Beitritt zur EU neu lancieren, wie sie am Sonntag mitteilte. Das unmissverständliche Ja müsse als Auftrag verstanden werden, den Dialog mit der EU zu intensivieren.

Quelle: Tages-Anzeiger.ch

Einmal mehr sind die Mitteparteien den Schallmeiengesängen der Linken erlegen und haben sich um den Finger wickeln lassen. Die Linken haben die Wirtschaft (FDP und Spuhler) als Hauptgegner in die Arena geschickt und sich ruhig im Hintergrund gehalten. Nun mischen sie wieder mit und legen ihre Interpretation der Abstimmung auf den Tisch. Damit ist klar: Die Bilateralen sind nichts anderes als ein schleichender Weg in die EU. Vielleicht wacht nun der eine oder andere Ja-Sager auf und reibt sich verwundert die Augen. Zu spät…



Bravo Ueli Maurer
17. Januar 2009, 20:59
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Während sich die Medien wie üblich auf die Rede von Christoph Blocher anlässlich der Albisgüetli-Tagung stürzen, dann aber doch meist nur Nebensätze publizieren, ging die hervorragende Grundsatzrede von Ueli Maurer völlig unter („Maurer redete über Sicherheit.“ NZZ Online; „Er beschränkte sich auf einige Müsterchen aus dem Bundesrat und erste Erläuterungen zu seinen Zielen als Wehrminister.“ Tages-Anzeiger).

Als Offizier dieser Armee bin ich hoch erfreut über die Ansprache von Bundesrat Ueli Maurer. Endlich werden grundsätzliche Fragen gestellt und Aktivitäten daran gemessen. Dem Zeitgeist als Sicherheitspolitischerratgeber wird klar die Rote Karte gezeigt.

Das Interesse an unbedeutenden Details entspricht dem Zeitgeist. Leichte Kost ist „in“. Oberflächlichkeit ist Trumpf, gerade auch in der Politik. Grundsätze werden ignoriert und Prinzipien belächelt. Begeisterung zählt mehr als Abwägen. Visionen zählen mehr als solide Abklärungen. Die Politik nimmt sich Einzelfällen an, hastig und hektisch, kopflos und konzeptlos, gerade so, wie diese von den Medien beleuchtet werden. Grundsätzliche Überlegungen werden nicht angestellt. Grundsatzdebatten werden nicht geführt. Das Resultat ist allzu oft eine Augenblickspolitik ohne Fundament, ein unbedachtes Losstürmen ohne Karte und Kompass. Das ist nicht mein Verständnis von Politik. […]

Da verpflichtet unser freiheitlicher Staat seine Bürger dazu, jährlich ihren Arbeitsplatz, ihre Familien zu verlassen und während Wochen zum Waffendienst zur Verfügung zu stehen. Im schlimmsten Fall, dem Verteidigungskrieg, wird vom Bürger sogar erwartet, dass er all seine Interessen zurückzustellen bereit ist. Selbst auf sein ureigenstes Interesse am eigenen Leben soll er zugunsten des Überlebens des Staates verzichten. Das ist viel verlangt! Das ist alles verlangt! […]

Als Bundesrat will ich die Debatte auf das  Grundsätzliche zurückführen. Und das beginnt mit der Frage: Ist in einem freiheitlichen Staat das Aufgebot unserer Bürger zum Militärdienst, ist ein solches Opfer an Zeit, vielleicht sogar an Leben, überhaupt zu rechtfertigen? Ich sage Ja. Es gibt einen Grund – aber es gibt nur einen Grund: Die Freiheit des einzelnen Bürgers darf nur eingeschränkt werden, wenn dies zwingend notwendig ist, um die Ordnung zu bewahren, die dem einzelnen Bürger eben diese Freiheit zugesteht. […]

Als verantwortlicher Bundesrat werde ich die Einsätze und Aufgaben unserer Bürger in Uniform daran messen, ob sie der Sicherung unseres freiheitlichen und demokratischen Staates dienen. Denn ich biete die jungen Leute in unserem Land zum Wehrdienst auf, nicht zur Zwangsarbeit. […]

Klar ist aber, dass sich das Bedrohungsszenario nicht nach dem Budget richten darf, sondern dass das Budget sich nach der Bedrohungslage zu richten hat. […]

Ich denke an eine Schweizer Armee, die auf unserem Territorium unbesiegbar ist, an eine Armee, die in unserem Land jeden Feind schlägt. Und das ist eine Notwendigkeit: gut sein, genügt nicht. Wir müssen besser sein als jeder Angreifer; als Zweitbester dem Besten gegenüberzustehen bedeutet den Untergang unserer Heimat, den Verlust unserer Freiheit, den Tod unserer Soldaten. […]

Weshalb befiehlt man die Bürger von Arbeit und Familie weg, wenn das letzte Mittel zur Sicherung der Freiheit nicht eingesetzt werden kann? Wie ist der finanzielle Aufwand zu rechtfertigen, wenn die Armee keine Sicherheit garantiert? Unsere Armee erfüllt ihren Daseinszweck ausschliesslich durch Einsatztauglichkeit. […]

Wer jetzt einwendet, der bewaffnete Bürger sei gefährlich, sei ein Risiko, der spricht ihm die Selbstverantwortung ab. Und konsequent weitergedacht führt dieses Misstrauen gegenüber dem Volk in den totalen Verbots- und Verwaltungsstaat. Wer dem Bürger die Waffe wegnimmt, der zeigt ihm so seine Unmündigkeit an. Der Staat übernimmt die Vormundschaft. Und diese wird sich bald nicht mehr allein auf die Waffenfrage erstrecken. Warum soll jemand, dem nicht einmal die verantwortungsvolle Handhabung seines Sturmgewehrs zugetraut wird, über unseren gemeinsamen Weg in die Zukunft mitentscheiden können? Weshalb soll ein unmündiger Bürger an der Urne über die Geschicke unseres Landes befinden können? Die Entmündigungsspirale stoppt nicht bei der Volksentwaffnung. […]

An der Realisierung dieser Armee arbeite ich sehr gerne mit! Die Richtung ist gegeben, jetzt werden Personen und Programme darauf abgestimmt.

Ich bleibe bei meiner Überzeugung, dass Ueli Maurer als  hervorragenden Bundesrat in die Geschichte eingehen wird, der noch zur rechten Zeit (hoffentlich) das Ruder herumgerissen hat. Die Zeit ist knapp…



Herr befiel – wir folgen dir!
12. Januar 2009, 17:18
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Wirklich erschreckend: Da wird überall behauptet, niemand habe die aktuelle Krise vorhergesehen. Besonders die US-Politiker, welche die Weisheit bekanntlich mit grossen Löffeln gefressen haben, wissen nicht, wie ihnen geschehen. „Kein Oekonom“ hat mit so einer schlimmen Lage gerechnet (womit sie nur sagen wollen, dass sie nicht die einzigen Trottel sind, sondern sogar die Experten in diese Kategorie gezählt werden können).

Besonders schlimm allerding ist die Unverfrorenheit mit der die selben Politiker nun behaupten, sie wüssten wie man aus der Krise kommen könne. Ausgerechnet diese, die nichts verstehen, wissen nun urplötzlich alles!

Doch es kommt noch schlimmer: DAS VOLK GLAUBT ES IHNEN! Sie wählen sogar solche Politiker, die zwar keinen gesunden Menschenverstand besitzen, dafür aber mit schwülstigen Worten die Jünger in ihren Bann ziehen.

Ach, das ist nur in den USA so? Bullshit! Auch in der Schweiz ist diese Spezies weit verbreitet. Ich brauche wohl keine Namen zu nennen…

Und was machen die Medien und die ach so gut (aber schlichtweg FALSCH) informierte Bevölkerung? Sie lästert über jene Personen, die mit dem nötigen Sachverstand die Lage nicht nur rechtzeitig erkannt (siehe TeleBlocher), sondern auch gehandelt haben. Die Medien schweigen beharrlich.

Und wie heisst es dann in ein paar Jahren, wenn die Arbeitslosigkeit neue Höchststände erreicht hat? „Das konnte ja niemand voraussehen…!“ Stimmt, auch bei der Erweiterung der Freizügigkeit herrscht nur eine Meinung da draussen bei den Experten und Politiker. Der gesunde Menschenverstand wird beiseite gelassen, Kritiker und „Nein-Sager“ diffamiert.

Und wir fragen uns, wieso Völker einem Diktator auf den Leim gegangen sind (z.B. Deutschland ab 1929)…



verwalten und führen
30. Dezember 2008, 18:57
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Wer an der Spitze einer Organisation steht, kann zwischen drei Aktivitäten wählen: Nichts-tun, Verwalten und Führen. Da die Nichts-tuer meist schnell wieder entfernt werden, können wir diese getrost Beiseite lassen. Es bleiben die Verwalter und die Führer (oder wer es Englisch mag eben: „Leader“).

Verwalten geben sich mit einer Situation ab, reagieren auf Ereignisse, werden von ihnen getrieben und versuchen die misslichen Lagen so gut wie möglich zu überleben. Die Kosten spielen dabei keine Rolle. Wie es der Name schon sagt, verwalten sie das (von Gott?) Gegebene.

Führer hingegen gehen aktiv auf einen Missstand zu und versuchen diesen mit allen Kräften zu beheben. Sie lernen die Dynamik kennen und setzen den Hebel an der Stelle an, wo sie mit dem geringsten Aufwand den grössten Effekt erreichen. Effizienz wird grossgeschrieben.

Ein gelungenes Beispiel für einen Verwalter gibt aktuell Bundesrätin Widmer-Schlumpf ab. Ihr schwacher „Führungsstil“ zeigt sich besonders gut im Vergleich zu ihrem Vorgänger. Die Presse – getrieben vom Hass auf Christoph Blocher – zeichnet derweil ein übertrieben gutes Bild von ihr. Selbstverständlich trifft sie keine Schuld an der aktuellen Misere im Asylwesen:

In der Schweiz türmen sich die Asylgesuche: Ende November waren über 11 000 Anträge hängig – so viele wie seit 2002 im Nachgang der Kosovo-Krise nicht mehr. […] Tatsächlich flüchten immer mehr Menschen in die Schweiz. Die Zahl der Asylanträge wird im Jahr 2008 über 15 000 betragen – der höchste Stand seit 2002.
Quelle: 20min.ch

Was hat sich denn gegenüber 2007 so dramatisch geändert? Wütet irgendwo plötzlich ein neuer Krieg, der die Menschen in Massen in die Schweiz strömen lässt? Nein – es gibt keinen externen Grund, der einen solchen Anstieg rechtfertigen würde!

Also verwaltet Bundesrätin Widmer-Schlumpf das Problem, lässt Notunterkünfte einrichten, verteilt mehr Geld und hofft damit, das Problem in den Griff zu bekommen. Das erinnert mich irgendwie an die amerikantische Notenbank FED, die auch mit Alkohol (Liquidität) versucht die Party (Boom) am Leben zu halten. Dabei sterben bereits viele an Alkoholvergiftung…

Der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken. Auch hier ist es so. Aber Frau Widmer-Schlumpf ist eben keine Wirtschaftsführerin, sondern eine Verwalterin und Bewahrerin. Das kann so nicht gut gehen…



Respect!
18. Dezember 2008, 01:16
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Die Community von 20min.ch hat das Beste aus dem Photoshop herausgeholt und den neuen Bundesrat Ueli Maurer in verschiedenen Posen zusammengeflickt. Einige sind ja zum Teil wirklich lustig.

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Das nennt man dann wohl wirklich Anstand und Respekt vor den Andersdenkenden…

*Kopfschüttel*