Mex’s Blog


Programmhilfe
19. Mai 2009, 07:23
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Tele, die TV-Programmzeitschrift, führt den nach eigenen Angaben „cleversten Elektronischen Programm-Guide (EPG) der Schweiz“ ein. Und tatsächlich, aktuell wird eine Sendung am höchsten bewertet: Die Sendepause auf Eurosport. Wahrlich ein guter Tipp!

Tele



Intel-ligenter Move!
10. Februar 2009, 18:48
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Hier kommen die Investitionen, die Amerika (dringend) braucht:

IntelIntel investiert USD 7 Mia. in drei neue ‚Fabs‘ (Fabriken) in den USA. 7’000 Arbeitsplätze werden geschaffen – Super! (Quelle. CNBC)

Einmal mehr beweisen die cleveren Führungsleute von Intel, dass sie antizyklisch Handeln können. Anstatt in der Hochkonjunktur überzahlte Preise für Land, den Bau und die Ausrüstung zu zahlen, können sie nun alles viel günstiger beziehen. Das tut Intel übrigens schon lange so…

Genügend qualifiziertes Personal dürfte Intel zudem schnell finden. Aktuell werden die Arbeitnehmer ja masenweise auf die Strasse gestellt. Auch hier werden die Lohnforderungen nicht überrissen ausfallen. Der ‚Return on Investment‘ (mit jährlichen Bruttomargen zwischen 50-60%) ist auf jeden Fall gegeben.

Ein weiterer Punkt spricht für das Unternehmen: Mit einem ständig sich abschwächenden US-Dollar werden die Produkte im Ausland billiger. Intel kann die Preise deshalb erhöhen. Die Konkurrenz in anderen Ländern hat einen entscheidenden Nachteil. Zudem fallen die Kosten in USD an. Rechne!

Zu guter Letzt bringt es auch dem Staat neue Einnahmen in Form von Steuern beim Unternehmen und den Angestellten. Diese Erträge sprudeln nicht nur 1x (wie wenn etwa Strassen oder Brücken saniert werden), sondern für die nächsten Jahre. Die Nachhaltigkeit des Investments ist gegeben.

Und wie viel hat der Staat dazu beigetragen? Im Grunde genommen nur etwas: Die aktuelle Krise. Thank you, Washington!



Alles bleibt wie es ist.
5. Februar 2009, 09:14
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Ingrid Deltenre erteilt TV-Revolution eine Absage:

Das Schweizer Fernsehen kommt nach gründlichen Analysen zum Schluss, dass es im TV-Geschäft keine revolutionären Errungenschaften mehr geben wird. Das klassische Fernsehen mit dem linearen und vertrauten Programm bleibt laut Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre klar der am meisten genutzte und damit wichtigste Kanal.

Vor allem bei der zeitversetzten TV-Nutzung glaubt man an ein massives Wachstum. Bis 2012 werden laut Deltenre 25 Prozent der Zuschauer eine Sendung auf Abruf anschauen und nicht mehr zum originalen Ausstrahlungszeitpunkt. Auf eine beschränkte Akzeptanz werden in den Augen der Fernsehdirektorin Angebote wie Mobile TV oder IPTV stossen.

Quelle: persoenlich.com

Man könnte nun auch sagen, dass unser Staatsfernsehen keine Innovation möchte, und deshalb das Ende der Entwicklung prophezeit. Besitzstandswahrung, sich am Honigtopf der Gebührenzahler (Billag) labend, auf den Lorbeeren ausruhend. Die Politiker haben mit dem RTVG dieses Verhalten sogar verbrieft. So lässt es sich gut leben.

Deshalb: Unterstützt die Initiative byebyebillag.ch! Dreht unserem Medienmoloch den Geldhahn zu!



Demokratie 2.0 vs. „classe politique“
15. Januar 2009, 19:33
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Jetzt sieht die politische „Elite“ – manche sagen „classe politique“ – aber Rot. Beim Stichwort „facebook“ drehen sie schier durch. Wie konnte eine Gruppe nur völlig unbemerkt (von Bern) die Unterschriften für die Initiative gegen Biometrische Pässe zusammen bekommen? „Facebook“ heisst die Antwort (welche die Herren wohl kaum kennen und vielleicht dank eines Beitrags der aktuellen Weltwoche nun etwas kennen lernen könnten – nur dumm, dass sie die Weltwoche aufgrund ihrer eingeschränkten Sicht nicht lesen). Besonders ängstlich ist Bundesvizekanzler Sigg:

Die Bundeskanzlei beobachtet, dass Referenden immer schneller zu Stande kommen – auch wenn nur ein virtuelles Komitee dahinter steht», erklärt Bundesratssprecher Oswald Sigg gegenüber 20 Minuten Online. Der Bundesrat habe deshalb die Bundeskanzlei beauftragt, ein Papier zu den «politischen Rechten im Internetzeitalter» auszuarbeiten. Mögliche Diskussionspunkte seien unter anderem die Erhöhung der Anzahl Unterschriften oder eine Verkürzung der Sammelfristen, so Sigg.

Quelle: 20min.ch

Der Bundeskanzler versteht wohl überhaupt nichts von dieser Sache, sonst würde er solche Aussagen nicht machen:

Diese Entwicklung habe niemand vorausgesehen – und kratzt an Grundwerten der Schweizer Demokratie. Sigg sagt: «Anonymität ist in der ursprünglichen Anlage der direkten Demokratie nicht enthalten.» So sei es theoretisch sogar möglich, dass ein Ausländer ein Referendum lanciert – worüber die Schweizer Bürger abstimmen müssten, weiss Oswald Sigg.

Frappant: Einmal mehr hat die Regierung die Entwicklung nicht vorhergesehen. Was sie wohl sonst noch alles verschlafen?

Dass ein Ausländer ein Referendum lanciern kann, ist selbst heute schon möglich. Unterschreiben müssen aber noch immer die Schweizer Bürger. Dies wird ja bei der Beglaubigung durch die Gemeinde sicher gestellt.

Für einmal gebe ich Bastien Girod recht, wenn er sagt, dass

schlussendlich das Thema an sich die Bevölkerung interessieren müsse – Internet hin oder her.

Ich bin gespannt, zu welchen demokratiefeindlichen Schritten die Landesregierung (ohne wirkliche Kenntnis der Sachlage) neigen wird. Es ist an uns, die Demokratie zu verteidigen und Hürden zu verunmöglichen. Ich werde meinen Beitrag dazu leisten. 😉



Also doch: Abzocker Staat!
11. Oktober 2008, 00:00
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Die Technik hält Schritt und der Markt spielt! Radarmeldungen werden nicht nur am Radio veröffentlicht, sondern immer mehr auch per SMS oder dann sogar integriert im Navi. Ist doch eigentlich toll – die Fahrer wissen, wo sie langsamer fahren müssen. Das Ziel (Verkehrsberuhigung) wird erreicht.

Doch halt – für den Staat ist das Ziel ein anderes. Dies wird jetzt deutlich. Es geht ums Abzocken!

Während das Strassenverkehrsgesetz im Rahmen der Warnung vor Radarkontrollen bisher einzig GPS-Navigationsgeräte verbietet, die mit sogenannten «Points of Interest» (POI) ausgerüstet sind, geht das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) schon heute einen Schritt weiter. Radiostationen wird mit dem Erhalt einer neuen Konzession untersagt, Geschwindigkeitskontrollen zu melden. Das Bakom hat dies als Vertragsbedingung in die neuen Konzessionsverträge der Radiosender aufgenommen. Halten sich die Radios nicht daran, können sie gebüsst werden. Im schlimmsten Fall droht sogar der Konzessionsentzug.

Quelle: 20min.ch

Wie bitte? Navis mit POI sind verboten? Was ist denn das für ein Schwachsinn?!?!? Und Radios werden gebüsst, wenn sie vor den „Blizzern“ warnen? Geht es nun um Sicherheit im Strassenverkehr oder um die Erhebung von Steuern?

Ich wage zu behaupten, dass die Beamten einmal mehr die Kreativität der Menschen massiv unterschätzen! Wollen sie Handys mit google maps verbieten? Wollen sie Autos mit integriertem WLAN verbieten, welche untereinander kommunizieren?

Wieso nutzen die Herren nicht das System und geben Falschmeldungen aus? Das würde doch viele Kosten (Kauf, Aufbau, Abbau, Auswertung, Nachfassen etc.) ersparen? In Verboten denken war eben noch nie wirklich kreativ…



Mozilla is almost dead
2. September 2008, 21:41
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Soeben habe ich mir google chrome auf meine Windows Partition geladen und teste nun den Brower. Was mir sofort auffällt: Man kann Verknüpfungen zu google-Anwendungen wie etwa Mail oder dem Kalender auf dem Desktop (shortcuts zu Webseiten) erstellen. Damit wird klar: Der Desktop der Zukunft IST das Web!

Daher frage ich mich, wann werden die ersten Netzwerk-Computer ausgeliefert, welche nur noch online funktionieren? Sämtliche Applikationen werden aus dem Netz geladen (man ist ja eh immer online). Das Herunterladen von Updates wird hinfällig, weil man nur noch die Hosting-Versionen updaten muss.

Der Browser ist sehr schnell. Es ist gut zu merken, welche Vorteile eine völlige Neuentwicklung (from scratch) bietet. Man kann davon ausgehen, dass sich die Programmierer-Community nun mit Zusatzfeatures übertrumpfen wollen. Da wird es Firefox und ie erst recht sehr schwer haben… Wer hätte vor wenigen Jahren noch gedacht, dass der Browser-Krieg wieder tobt? Wohl genauso wenige, wie dachten, der Kalte Krieg sei vorbei…



Bewahrer des Gestrigen
30. August 2008, 00:18
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Der CEO von SONY, Howard Stringer versucht sich als Bewahrer des Gestrigen:

«Wir beobachten einen grundsätzlichen Wandel. Im Grunde hat der iPod das Album vernichtet. Der iPod hat eine Single-Industrie geschaffen, mit der es Künstlern viel schwerer fällt, einen eigenen Musikkatalog zu erschaffen. Das ist aus zwei Gründen bedauernswert. Zum einen haben wir mit Alben früher einmal viel Geld verdient. Zum anderen repräsentiert das Album die Schaffenskraft eines Musikers, die über einzelne Hits hinausgeht. Deswegen müssen wir neue Wege suchen, um den Musikern diese Möglichkeit zurückzugeben.»

Quelle: 20min.ch

Analysieren wir mal seine Wort Satz für Satz:

  • Ja, es gibt einen Wandel. Korrekte Erkenntnis aus seinem Verlustgeschäft ‚SONY Ericsson‘. Aber die Konsequenzen danach sind schlicht weg nur dumm!
  • Hat der iPod das Album vernichtet? Nein! (Wenn, dann wäre es iTunes…) Die Musiker haben das Album vernichtet! Neben ein paar wenigen wirklich guten Songs findet man oft nur noch „Füllmaterial“ auf den Alben. Und dafür bezahlt man dann auch noch zu viel. iTunes hat dem Kunden die Möglichkeit des Marktes in die Hände gegeben, welche Songs wirklich gewünscht werden und welche eben Schrott sind. Ist doch gut!?
  • Musiker sollen bessere Songs schreiben!
  • „früher einmal viel Geld verdient“ – Aha! Hier kommt das Eingeständnis, dass diese Firmen (und nicht etwa die Künstler, welche vielleicht 10% vom Endpreis erhalten) eine Menge Geld abgezockt haben.
  • Das Album als „Schaffenskraft eine Musikers“? Oder der Marketingabteilung? hmm…?
  • Neue Möglichkeiten geben, dass Musiker noch anderes machen sollen ausser gute Musik? Die sollen zuerst mal wieder gute Musik produzieren!!! Oder wie erklärt es sich Mr. Stringer, dass sich selbst Madonna diesem Trend zu entziehen vermag?
  • Interessant ist ja, dass er zwar zwei Gründe anspricht, aus denen es schade ist, dass nicht mehr so viele Alben verkauft werden, er aber nur den zweiten beheben will. Das Finanzielle ist ihm offenbar wurst… 😉
  • Fazit: Hier spricht einer, der mit dem Rücken zur Wand steht und die Gründe beim dummen Konsumenten glaubt. Dabei hat es gerade SONY total verschlafen, seinen Knüller „Walkman“ ins digitale Zeitalter zu retten. Apple hat den Ball dankend aufgenommen. Nicht der iPod hat das Album vernichtet, sondern die Musikkonzerne haben zu lange diesen Goldenen Esel geritten. Nun ist es tot. Es wäre an der Zeit, davon Abschied zu nehmen! Stichwort: „Dakota-Indianer